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25 März 2020

#CorinnaStattCorona!

Ursprünglich sah dieser Beitrag hier ganz anders aus, ich wollte darüber schreiben wie schlimm die Situation ist, dass ich nicht verstehen kann, warum wir wieder alles unterschätzt haben, dass ich Angst um meine und unser aller Zukunft habe... aber weißt du was? Die Medien bombardieren uns gerade schon mit genug schlimmen Nachrichten - weil es davon aktuell einfach viele gibt. Und weil wir an unserer momentanen Situation nichts ändern können - außer natürlich die Regeln befolgen - möchte ich mich lieber den positiven und schönen Seiten dieser Krise widmen. Denn die gibt es mittlerweile und es sind nicht wenige. Je länger wir das durchstehen, desto mehr Gutes sehe ich in der Welt. Und ist es nicht viel sinnvoller und schöner seine Energie darauf zu konzentrieren? Ganz nach dem Motto: Statt Sorgen lieber Nudeln machen? Und davon haben wir vermutlich aktuell alle mindestens genauso viel ;)

SPREAD POSITIVE VIBES

Zwischen all der Ungewissheit, der Angst, der Todesfälle und der Katastrophe gibt es auch Lichtblicke und wunderschöne Dinge, die passieren. Dieses "bleiben Sie gesund", was nach jedem Einkauf statt "schönen Tag noch" ertönt. Es klingt viel wichtiger und schöner als diese andere Floskel. Jemandem ist wichtig, dass es mir gut geht - das ist einfach ein behagliches Gefühl.

Plötzlich läuft unser Leben langsamer, "entschleunigt", wie man aus den Medien so oft hört. Auf einmal gibt es keine wichtigen Termine mehr. Unser kompletter Alltag wird umkrempelt. Wir hören auf uns abzuhetzen. Das Wetter ist schön, ich geh draußen mal ne extra Runde mit dem Hund spazieren. Draußen sein und die Ruhe der Natur genießen, Sonnenstrahlen auf der Haut - das ist der neue Luxus. Lang vor uns hergeschobene Projekte nehmen plötzlich Gestalt an. Man, der Frühjahrsputz ist eh fällig - auf gehts! Endlich komm ich mal dazu dieses Buch zu lesen, die Vorhänge wollt ich schon ewig kürzen und der Schrank muss auch mal wieder aussortiert werden. Die "Irgendwanns" auf der To-Do-Liste werden ganz schnell viel kleiner.

Wann wir wen treffen, wann die Nägel gemacht werden, der Friseurtermin steht, jenes Date, dieser Kinobesuch, all die privaten Wichtigkeiten gibt es gerade nicht. Unsere Luxus-Probleme werden beinahe unsichtbar. Unsere Gesundheit und die Familie sind wichtig. Und natürlich ob wir genug Klopapier im Haus haben. Mein Terminkalender war seit Jahren nicht so leer.

Wir denken täglich an unsere Lieben, lernen Freunde und Verwandte zu vermissen. Telefonieren, Facetimen, schreiben Briefe an sie - immer mit den letzten Worten "Pass auf dich auf". Genauso schön wie ein "ich liebe dich".

Und nicht nur das, die Gedanken kreisen auch um unsere Nachbarn. Wie es wohl der Dame nebenan geht - hat sie eigentlich Familie, die sie unterstützt? Vielleicht klingel ich lieber mal und frage nach statt in Sorge zu sein, niemanden belästigen zu wollen. Die Menschen setzen sich füreinander ein, es werden selbstständig Nachbarschaftshilfen auf die Beine gestellt, kostenlose Babysitter gefunden, Einkaufshelfer organisiert, man teilt aus Nächstenliebe ohne Hintergedanken. Kinder malen Bilder und Erwachsene schreiben liebe Botschaften und Briefe an Altenheime um den Alltag der Menschen zu erfreuen - das ist so wunderschön, dass ich eine Träne im Auge habe. Dieses Engagement brauchen wir für immer - auch wenn wir diese Krise durchgestanden haben.

Unternehmen, die ihren Gewinn sonst mit "Luxusgütern" erzielen, schwenken plötzlich um und produzieren Desinfektionsmittel statt Make-up und Schutzkleidung statt Bademode. Brennereien liefern Apotheken Alkohol um selber Desinfektionsmittel herzustellen. Im Internet findet man überall Anleitungen für DIY-Mundschutz, weil es auch wichtig ist, seine Mitmenschen zu schützen. Auch unsere Arbeitgeber sind von heute auf morgen flexibel geworden. Natürlich kann Homeoffice gemacht werden, wir haben schließlich alle Laptops. Auch Arbeitszeiten werden flexibler gestaltet, weil man merkt, die Firma läuft trotzdem. Man wird kreativ um die Keime zu umgehen, Kassen werden hinter Plexiglas versteckt und in Folie gehüllt, die Kassierer tragen Handschuhe und werfen das Wechselgeld direkt in den Geldbeutel. Wurst- und Käsetheken bauen Lebensmittel-Rutschen damit man sich nicht berühren muss. Lösungen werden gefunden und es ist sogar irgendwie richtig schön anzusehen, wie viele Menschen sich Mühe geben um sich und anderen das Leben in dieser schweren Zeit zu erleichtern.

Und uns wird klar, wie wichtig es ist, endlich die Berufe zu fördern, die in unserem System am essentiellsten sind - allen voran jeden der im Gesundheitswesen arbeitet. Seit Jahren wird um eine bessere Bezahlung, Unterstützung, Entlastung, bessere Arbeitszeiten und mehr Förderung gebeten, auch damit diese Berufe für junge Menschen attraktiver werden und mehr Pfleger auf weniger Patienten kommen. Ich hoffe von Herzen, dass diese Pandemie endlich die Weiche dafür legt, dass sich etwas ändert. Und an dieser Stelle nochmal: vielen Dank an jeden, der gerade hilft diese Krise zu überstehen und sich selbst dabei einem hohen Risiko aussetzt - ohne euch würden wir untergehen und buchstäblich sterben. Ich denke, jeder der schon mal im Krankenhaus lag und auf Hilfe angewiesen war, weiß wie wundervoll es ist, wenn man in guten Händen ist und die Pflege bekommt, die man braucht.♥

Und die Natur, die macht einfach weiter. Es interessiert sie nicht was wir Menschen tun - wobei das stimmt so nicht. Sie ist vermutlich froh darüber. Die Vögel zwitschern ein bisschen lauter, die Sonne scheint ein bisschen heller, der Himmel wirkt klarer, genau wie das Wasser. Der Smog ist weg. Wir hören von überall auf der Welt, wie sie sich erholt, das Klimaziel 2020 ist wieder erreichbar, der CO2-Ausstoß geht zurück. Die Welt hat endlich die Möglichkeit durchzuatmen. Es ist so traurig wie viel Schaden wir anrichten aber gleichzeitig wunderschön zu sehen, wie schnell sich unsere Erde erholt wenn wir plötzlich still stehen.

#stayhome 


ist der Slogan der diese Zeit dominiert. Ich hoffe sehr, dass wir es gemeinsam schaffen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird und wir diese schier unlösbare Aufgabe irgendwie bewältigen können.

Die Gesellschaft ist immer noch gespalten. Es gibt die Vorsichtigen wie mich, die sich aktuell lieber einmal zu oft die Hände waschen, die Verrückten, die Einkäufe hamstern und Zuhause Burgen aus Klopapierrollen errichten und die Menschen, die immer noch nicht begriffen haben wie ernst die Lage ist. Nur weil du 20 bist heißt das nicht, dass du unsterblich bist. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was passiert wenn du Überträger bist und beispielsweise deine Oma infizierst und die diese Krankheit nicht überlebt? Grausamer Gedanke oder? Aber mit diesem Gedanken müssen wir uns beschäftigen! Wir leiden aktuell alle unter dieser sonderbaren und furchteinflösenden Situation. Trotz aller Ärgernisse, keine Urlaube, ausfallende Hochzeiten, Veranstaltungen, die wir nicht besuchen können, kein Fußball und vieles mehr, muss uns bewusst sein, dass es Menschen gibt, die im Moment um ihr Leben ringen, Angehörige, die schier verrückt werden vor Angst, Menschen in Isolation, die niemanden haben, Unternehmen egal wie groß oder klein, die um ihre Existenz bangen...

Je mehr wir zusammen halten und gegen dieses Virus kämpfen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren - gemeinsam sind wir stark - so war es schon immer.

Es ist krass zu sehen, wie schnell sich unser Alltag um 360 ° drehen kann, ohne dass wir untergehen. Es ist möglich. Die Frage ist, ob das System so weiterhin funktioniert und wir unser Verhalten auch nach dieser Krise beibehalten. Denn seien wir mal ehrlich, Termine und dieser schnelle Alltagstrubel werden wieder kommen. Ob dann noch genug Zeit und Willen bleibt um bei der Omi nebenan zu fragen ob sie Hilfe braucht? Ob wir dann noch so viel Solidarität im Alltag zeigen, auf die Umwelt achten und uns Gedanken machen? 

Ich hoffe es. Und ich hoffe diese Krise hat gereicht, damit sich unsere Welt ein bisschen erholt und noch ein wenig länger durchhält, bis wir wirklich verstanden haben, was wichtig ist und lernen es zu pflegen.

04 Februar 2020

Phoenix aus der Asche


Da bin ich wieder!

Gut, um ehrlich zu sein: auf meinen anderen Kanälen war ich nie weg, aber hier war es fast ZWEI Jahre (!!!!) komplett still! Schande über mein Haupt. Das war so wirklich nicht geplant. 

Ich muss ehrlich sagen, das Schreiben fehlt mir. Es fehlt mir sehr. Denn das habe ich in dieser Zeit in all meinen Lebensaspekten komplett vernachlässigt und das obwohl ich schon immer schreibe. Funfakt: Ich hab sogar mal ein Drehbuch geschrieben und versucht ein Buch zu schreiben. Letztlich ist aber aus beiden Sachen nicht wirklich was geworden. 

Vor allem wenn mich Dinge sehr beschäftigen, hilft es mir ungemein meinen Kopf frei zu bekommen und das Chaos in meinen Gedanken zu ordnen, wenn ich es niederschreibe. Oder wenn schlimme Dinge passieren. Ich habe einen sehr langen Text über meine Oma geschrieben, als sie 2013 verstorben ist. Das Schreiben ist unglaublich therapeutisch für mich. Manchmal muss es nicht mal was tiefgründiges sein, es reicht schon einfach nur über ein Thema zu schreiben, Dinge zu beschreiben, meine Meinung wiederzugeben. Deswegen habe ich auch gerne für die Zeitung geschrieben oder für das Magazin aber das habe ich vergangenes Jahr zeitlich bei mir leider gar nicht mehr untergebracht. Das letzte Jahr war für mich privat wie auch beruflich ein bisschen chaotisch. Ich habe in beiden Bereichen viele neue Dinge gelernt und auch lernen müssen, was alles sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Dabei waren das meiste wirklich tolle, positive Erfahrungen! :) Aber das soll jetzt kein Jahresrückblick werden, ich wollte dir nur erklären warum die Dinge so sind wie sie sind.

Was Social Media angeht, speziell Instagram, habe ich allerdings immer das Gefühl, dass es unpassend ist lange Texte unter die Bilder zu klatschen und dass darauf auch niemand so richtig Lust hat, deshalb fasse ich mich in der Regel kurz.

Also kam ich nicht umhin diesen Blog wieder zu reaktivieren. Das Schreiben hat mir so sehr gefehlt und vielleicht gibt es da draußen ja den ein oder anderen der Interesse an diesem Blog hat und gerne mitliest. In Zukunft möchte ich wieder wirklich regelmäßig aktiv sein. Wie regelmäßig das sein wird weiß ich noch nicht, ich denke nicht wöchentlich, eher monatlich. 

Das Themenfeld sollen größenteils fotografische Aspekte sein, Themen die dich interessieren und dir weiterhelfen, grade aus Kundensicht und auf meine fotografischen Aspekte bezogen. Vielleicht verirrt sich auch die ein oder andere kuriose oder lustige Geschichte hier rein, vielleicht aus meinem Fotografischen Alltag oder meinem Privatleben. Wer mich persönlich kennt, weiß dass mir immer seltsame Dinge passieren :D Unter anderem plane ich einige Posts zum Thema Hochzeit(sfotograf), Selbstbewusstsein bei Shootings, aber auch "trockene" Themen wie Infos zum Urheberrecht, Tipps zum Bilddruck und Ähnlichem.

Oder hast du vielleicht sogar ein Thema oder einen Wunsch worüber ich schreiben sollte? Lass es mich wissen.

Machs gut ♥ 

10 März 2018

Hi, ich bin Ace!



Seit Ende Januar haben wir Zuhause und somit irgendwie auch im Studio Zuwachs. Der ein oder andere konnte das schon in meinen Insta-Storys verfolgen oder auch in meinem privaten Feed. Hier möchte ich euch den kleinen Racker aber mal richtig vorstellen und euch auch einige Infos mit auf den Weg geben. 

Sein Name ist Ace (gesprochen wie Ass auf Englisch), aktuell ist er 4,5 Monate jung. Auch wenn viele anhand seiner riesigen Vorderpfotis meinen er wird noch viel wachsen, laut Züchterin wird er nicht recht viel größer als 40 cm Schulterhöhe und die hat er auch bald erreicht. Eine super Größe für einen Wohnungshund wie ich finde. Ace ist eine Mischung aus Australian Shepherd und Mini-Pudel; ein sogenannter Aussiedoodle. Aussiedoodles sind keine Mischlinge sondern Hybridhunde (auch Designerhunde genannt), aufgrund der gewollten Kreuzung zweier Rassen. Durch den Pudel verlieren sie keine Haare und lösen daher wenig bis keine Allergien bei empfindlichen Allergikern aus. Ich kann das bestätigen, denn seit einigen Jahren leide ich unter einer Kreuzallergie was Hunde und Katzen angeht. Aus diesem Grund hatte ich die letzten Jahre kein eigenes Haustier bis ich von den Doodles erfahren habe. Im Gegensatz zu anderen Hunden reagiere ich bei Ace gar nicht. Er schläft in meinem Bett, was bei den Katzen meiner Mama beispielsweise undenkbar war und ist. Also für alle Allergiker unter euch: denkt doch mal über einen Doodle nach. Am besten ist es aber vorher einen Test durchzuführen, da es laut neuen Erkenntnissen keine 100 %igen hypoallergenen Hunde gibt. Es ist auch bei jedem Menschen ganz individuell wie empfindlich er reagiert.

Ein Leben ohne Haustiere ist für mich einfach undenkbar. Ich bin absolut verliebt in diesen kleinen Kerl. Und wenn ihr ihn erstmal kennen gelernt habt, wird er sich mit seinen drolligen Pfoten einen Weg in euer Herz ertapsen! ☺

Achja, falls ihr euch fragt, wie wir auf diesen seltsamen Namen gekommen sind... Hannes und ich nennen unsere Tiere schon seit Jahren nach One-Piece-Charakteren (wer es nicht kennt; es ist eine japanische Zeichentrick-Serie, auch Anime genannt). Ich bzw. meine Mama hat noch einen Kater namens Zorro, dann gab es noch eine Nami und einen Ruffy.



Was für euch als Kunden wichtig zu wissen ist:

  • Da Ace ein Australian Shepherd - Pudel-Mix ist verliert er absolut KEINE Haare. Nur beim Bürsten. Dabei verliert er aber auch keine Haare, es handelt sich lediglich um verknotete Haare, die man mit der Bürste rupft. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass ich mehr Haare verliere als der Kleine, hihi. Es besteht die Möglichkeit, dass sich während des Erwachsen werdens noch ändert, aber die ist sehr gering.
  • Ace ist ein sehr liebenswürdiger, freundlicher und auch sehr neugieriger Welpe. Er wird gerne auf euch zugehen, denn er liebt Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
  • Taschen am Besten immer auf Tisch oder Stühlen parken, da ihn seine Neugierde gerne dazu treibt, überall sein Köpfchen reinzustecken ☺
  • Wenn ihr nicht möchtet, dass Ace während eures Make-ups oder auch während des Shootings durch die Wohnung wuselt, kann er auch ohne Probleme währenddessen bei Hannes oder anderen Familienmitgliedern deponiert werden und dort ein Nickerchen machen oder Spielen.
  • Im Studio selbst darf Ace sich nicht aufhalten, daher werdet ihr dort auch absolut keinen Hinweis auf einen Hund entdecken können. Ein Hundegitter (eigentlich eher ein Gitter für Kleinkinder, haha) versperrt ihm den Weg dorthin. Wir können jederzeit das Tor per Knopfdruck öffnen und durchgehen, es schließt auch automatisch.

01 Januar 2018

Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen

Noch nie war ich so froh, dass ein Jahr endlich zu Ende ging wie bei 2017. Privat war das Jahr bis auf einige natürlich auch sehr schöne Momente wirklich mies. Ich will an dieser Stelle aber gar nicht weiter darauf eingehen und lieber in Richtung Sonne und neuer Möglichkeiten blicken. Meine Fußverletzung ziemlich genau zur Mitte des Jahres hat mir einen großen Strich durch sämtliche Planungen und Ereignisse gemacht. Aber was soll's? Leben heißt flexibel sein. Ich habs überstanden und das beste draus gemacht. Ich musste so lang (im wahrsten Sinne des Wortes) die Füße stillhalten, dass ich mich unfassbar gefreut mich wieder in Arbeit und Projekte stürzen zu können. In der Zeit des Stillstandes hatte ich viel Zeit zum Kraft tanken und kann nun wirklich motiviert und positiv ins neue Jahr starten. 

Neben vielen kleineren fotografischen Höhepunkte waren meine Arbeiten für die Vernissage im September definitiv mein Höhepunkt des Jahres (bei der ich übrigens echt guten Kaffee kennen lernen durfte). Es war einfach eine unfassbar interessante Erfahrung trotz Auftragsarbeit kreativ arbeiten zu können. Die einzige Vorgabe, die ich hatte war den Schmuck in Szene zu setzen. Wie ich das umsetze war aber komplett mir überlassen. So zu arbeiten war für mich eine ganz neue Erfahrung, über die ich mich nach wie vor freue und sehr stolz auf die Ergebnisse bin.

So I close my eyes to old endings
and open my heart to new beginnings


Ich schmiede schon viele Pläne für das neue Jahr, jetzt müssen sie nur noch in die Tat umgesetzt werden. Ein bzw. mehrere Ziele werden es sein ein paar neue Aktionen für euch ins Leben zu rufen. Damit ist allerdings auch einiges an Arbeit verbunden um das ganze so individuell wie möglich zu gestalten, es wird also noch ein bisschen dauern. Mehr möchte ich aber dazu noch nicht verraten. Ansonsten habe ich auch einige freie Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen würde. Im Alltagstrubel vergisst man manchmal wie wunderbar es sein kann, einfach der Kreativität freien Lauf zu lassen und Geschichten zum Leben zu erwecken. 

Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls auf 2018 und alle kommenden Abenteuer. Lasst euch gesagt sein, die Ideen in meinem Köpfchen brodeln nur so. Hach wenn der Tag doch nur 48 h hätte!

Dankeschön


Irgendwie ist es doch nur allzu menschlich am Jahresende auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zu reflektieren. Dabei fällt mir vor allem ein Wort ein: Dankbarkeit. Ich bin sehr dankbar für alles was ich habe und in erster Linie auch für alle Menschen, die mich unterstützen. Neben meiner Familie und meinen Freunden kommt da natürlich auch ihr.

Deshalb möchte ich jedem von euch auch mal Danke sagen. Danke, dass du diesen Text hier liest. Danke für jeden Like in einer Zeit, in der gern weiter gescrollt wird. Danke für jeden Kommentar in einer Zeit, in der man doch keine hat. Danke für jede Nachricht in einer Zeit, in der man sich diese nicht gern für Fremde nimmt.

Danke für euren Support. Das ist grade nicht nur so beliebig dahergesagt, nein - es ist ehrlich. Ich bin im Vergleich zu Bibisbeautypalace oder wem auch immer eine verhältnismäßig kleine Seite und sehe daher wirklich jede Interaktion und freue mich auch gleichermaßen über jede! Wirklich. Vor allem auch über die Menschen, von denen ich regelmäßig was sehe und das teilweise schon über Jahre. Es klingt vielleicht dämlich, aber für Menschen wie mich, die Social Media als Plattform nutzen sind diese "Kleinigkeiten" extrem wichtig. Denn jedes Mal wenn ihr etwas liked, sehen das auch Freunde von euch und wiederum deren Freunde. Mit einem einzigen Klick könnt ihr für mich und auch andere Seiteninhaber verdammt viel tun :) Und weil ich natürlich nicht jedem einzeln Danke sagen kann, wollte ich das einfach mal hier honorieren, ihr seid großartig.

Das größte Gut


Und nun zu einem ganz anderen, gar nicht erfreulichen Thema. Ihr kennt das sicher: oft kommt es uns so vor, als seien unsere Probleme riesig und nicht zu bewältigen. Wir regen uns über Kleinigkeiten auf, über Dinge die in anderen Situationen eigentlich völlig nebensächlich wären. Aber so sind wir Menschen nun mal. Das ist keinem vorzuwerfen. Dennoch sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass das Wichtigste trotz allem immer noch unsere Gesundheit ist. Wir haben schließlich nur ein Leben. Schweren Herzens habe ich die traurige Nachricht gelesen, dass die wunderbare Kim von Kimspiriert von Silvester auf Neujahr ihren mutigen Kampf gegen den verdammten Krebs verloren hat. Vielleicht haben ja einige von euch ihren Blog und ihr Leben verfolgt. Sie hat den Menschen jeden Tag aufs neue gezeigt, dass man auch mit einer Krankheit wie Krebs schöne Dinge erleben und positiv sein kann. Sie war und ist immer noch ein wunderbares Vorbild. Deshalb ist mein größter Wunsch für das neue Jahr für euch alle da draußen, für meine Familie und meine Freunde, dass ihr alle gesund bleibt. 


Ich wünsche euch ein Jahr voller Träume, Magie, Abenteuer, wunderbarer Momente, Frieden, voller Leben, Küsse von Menschen die euch lieben und viel Lachen, das von Herzen kommt. 

Alles Liebe, eure Corinna

10 September 2017

Die Jetzt gibt's Beef! - BONUSKARTE ist da!

Ihr Lieben ❤ ich präsentiere: die Jetzt gibt's Beef! - Bonuskarte



Endlich ist sie fertig! Ich persönlich finde ja schon, dass das Teil echt fancy aussieht!

In meiner langen Auszeit aufgrund meiner mega blöden Beinverletzung konnte ich enorm viel Zeit am Laptop verbringen, was den positiven Nebeneffekt hatte, endlich einige lang vor mich hin geschobene Projekte anzugehen.

Letztes Jahr habe ich mir intensiv überlegt was ich für euch zukünftig an besonderen Sachen anbieten könnte, die es sonst wenig bis gar nicht bei anderen Fotografen gibt. Außerdem wollte ich gerne wiederkehrende Kunden mit irgendwas belohnen. Ein einfacher Rabatt oder Ähnliches war mir aber einfach zu langweilig. Kommt schon - ihr kennt mich, da musste was Besonderes her.

Relativ schnell kam dann diese zündende Idee: die Jetzt gibt's Beef! - BONUSKARTE!




Funktioniert quasi genauso wie beim Dönermann um die Ecke. Bei jedem gebuchten Shooting bekommt ihr einen Stempel - habt ihr fünf beisammen, erhaltet ihr als Dankeschön ein kleines Portrait-Shooting (inklusive 5 Bildern) gratis! Natürlich könnt ihr auch bei diesem Shooting weitere Bilder hinzubuchen oder das Shooting auch als Wert an ein größeres anrechnen lassen :) Ich bin da recht flexibel wie ihr wisst ;) Was natürlich nicht zählt sind Pass- und Bewerbungsfotos.

Jetzt werden sich viele fragen: die fünf Stempel krieg ich doch nie voll? Keine Sorge; die Karte und die Stempel verfallen nicht. Ihr habt also alle Zeit der Welt.

Und ihr würdet euch wundern: Es gibt ein paar Kunden, die beim Abholen der Karte bereits ein Gratis-Shooting abstauben und einige weitere die auf einem guten Weg sind, hihi.


Wer möchte kann gerne die Karte bei Gelegenheit abholen; wer nicht aus der Nähe kommt dem kann ich sie auch gerne per Post schicken. Ansonsten bekommt ihr gerne beim nächsten Termin ein Exemplar :)


Was haltet ihr von der Bonuskarte? Schwachsinn oder coole Aktion? :D


04 Januar 2016

2016 - neues Jahr - neues Glück

2015 war, wie wohl jedes Jahr, voller Höhen und Tiefen. Aber das ist auch ganz gut so, denn so ist das Leben eben.

Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Jahr war, dass ich einen meiner "Vorsätze" von 2014 tatsächlich in die Tat umsetzen konnte. Ihr wisst ja wie das mit den Vorsätzen so ist, an Silvester ist man noch und Flamme, aber innerhalb der ersten Monate gehen sie meistens irgendwo im Alltag verloren.

Im Herbst diesen Jahres habe ich mein Homestudio eröffnet. Ganz fertig ist es natürlich nocht nicht, denn das ist ein bisschen wie mit dem eigenen kuschligen Zuhause, man bastelt und feilt immer wieder ein daran und wirklich fertig wird man damit nie. Aber mittlerweile habe ich ganz gute Beleuchtungsgrundlagen, ein zauberhaftes Biedermeier-Sofa und ein paar andere hübsche Requisiten. Mein Ziel ist es für jeden Kunden ein eigenes kleines Set bauen zu können, damit jeder seine ganz eigenen individuellen Bilder bekommt. Es soll ein wundersamer kleiner Ort zum Fotografieren und wohl fühlen werden, sowohl bei schlechtem Wetter, wie auch in den kalten Monaten. Natürlich bin trotzdem immer noch bei Wind und Wetter draußen unterwegs ;)

Ich hoffe, ihr konntet auch das ein oder andere Ziel umsetzen und könnt auf ein glückliches 2015 zurücksehen. Apropos, wenn wir schon bei EUCH sind:

Mein herzlichstes, allerliebstes, zuckersüßestes, herzerwärmenstes Dankeschön an euch, euch alle da draußen!

Vielen Dank an alle Models, mit deren Hilfe ich wundervolle Konzeptbilder erschaffen konnte, herzlichen Dank auch für eure Geduld, die bei aufwendigen Shootings in der Tat  manchmal von Nöten ist.

Vielen Dank an alle meine Kunden. Ich habe jedes einzelne Shooting genossen und hatte immer riesengroßen Spaß. Es hat mich gefreut auch im vergangen Jahr wieder viele neue Gesichter kennen lernen und eure individuellen Charaktereigenschaften portratieren zu dürfen.

Vor allem jedoch vielen Dank für jegliche Unterstützung, danke für jedes Like, jeden Kommentar und jegliches Lob sowie Kritik. Im Zeitalter von Social Media ist besonders dieser Support für Künstler jeglicher Art sehr wichtig.

Ich freue mich in 2016 auf viele aufregende Abenteuer, neue wundervolle Gesichter und all die Projekte, die nur darauf warten umgesetzt zu werden.

Euch allen wünsche ich im neuen Jahr nur das Allerbeste, viel Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und was ihr sonst noch braucht.


Alles Liebe

Eure Corinna



19 Oktober 2015

ROSE - unkonventioneller Blues

Heute gibt es einen Beitrag der etwas anderen Art. Wenn mir Dinge gefallen, möchte ich sie anderen Menschen näher bringen. So war das schon immer. Ich möchte euch heute eine Newcomer-Band aus Regensburg vorstellen, deren Musik mich echt begeistert hat, obwohl ich eigentlich gar nicht Fan des Genres bin.

Diese Band nennt sich ROSE. Grundlegend besteht sie aus Simon (Klavier + Gitarre), Antonia (Gesang, Klavier) und Andreas (Cello + Gesang).

Am 10.10. war ich auf einem Konzert, dem ersten großen mit Vollbesetzung, im Clubhaus der Rockin' Gamblers. Das ist eine richtig geile Location übrigens, genau nach meinem Geschmack: Stilvolle Deko, alte Autos und eine Wohnzimmeratmosphäre zum Wohlfühlen mit alten Sofas!

Alle Songs der Band sind Eigenkompositionen, was sowohl Text als auch Musik angeht. ROSE spielen fernab vom Mainstream irgendwas in Richtung Blues. Antonia hat eine engelsgleiche Stimme, in der wahnsinnig viel Kraft steckt. Wenn es um Melancholie in der Musik geht, sind wir wohl alle ein zartes Flüstern á la Lana Del Rey gewöhnt (es ist nicht so, dass ich sie nicht mag, aber) hier Power in der Stimme zu hören, macht die Umsetzung des Themas schon mal wahnsinnig außergewöhnlich und interessant.

Mein Lieblingssong ist definitiv "Fields of Love". Leider ist der noch nicht auf Youtube, sonst hätte ich ihn hier natürlich verlinkt. Es ist schon länger her, dass ein Song bei mir Gänsehaut verursacht hat (Heroes of war - Rise against live), aber der hat's definitiv geschafft - Brrr. Wenn ich mir anschaue, was man heutzutage an Mist in den Charts findet, dann sollten Bands wie ROSE definitiv mehr Aufmerksamkeit bekommen. Was sie machen hat Stil, Charme und Humor, es ist kein 0815-Mist wie man es von einigen anderen Newcomern kennt - "Hey wir gründen eine Band - yeah cool, lass uns Indie oder Pop machen" - Argh - nein Danke!

Es gibt einfach zu viele Gute-Laune-Bands und zu wenige, die Melancholie vernünftig, glaubhaft und gefühlvoll vermarkten. Ich bin ein Fan davon, was sich auch in vielen meiner Bilder widerspiegelt. Simon ist kein Typ für sonnige, lustige Songs, er möchte was anderes an den Mann/die Frau bringen. Natürlich sind dennoch nicht alle Songs von Traurigkeit oder Melancholie geprägt. ROSE singen über viele Dinge. Wo und wie einen die Muse eben gerade küsst. Es gibt durchaus einiges, was einen zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringt, wie beispielsweise "Appswhat", genauso gibt es Songs, die einem das Herz bluten lasssen oder Songs, denen man einfach gerne lauscht.

Auch wenns nicht euer Ding ist, geht zum nächsten Konzert (schon allein der Atmosphäre wegen), ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Ich bin jedenfalls gespannt wie es mit ihnen weitergeht und wünsche der Band für die Zukunft viel Glück und Erfolg!

Hier könnt ihr mal reinhören: (aber live klingt's einfach nochmal besser): ROSE Hörproben und hier findet ihr sie auf Facebook: ROSE


12 Juli 2015

Was tut die eigentlich den ganzen Tag? - Ein paar Hintergrundinfos



Heute möchte ich mal ein Thema ansprechen, bei dem es mich schon lange in den Fingern juckt. Und zwar geht es heute darum, was ich eigentlich so tue und warum ich nicht jeden Tag neue oder außergewöhnliche Bilder zeigen kann.

Für die, die es noch nicht wissen: Ich betreibe Jetzt gibt's Beef! (noch) nicht hauptberuflich. Das ist für mich momentan leider noch nicht möglich. "Hauptberuflich", wenn man so will, arbeite ich Teilzeit in einem Büro. Neben dieser Tätigkeit gibt's natürlich noch meine Arbeit bei Jetzt gibt's Beef! und (meist) an den Wochenenden schreibe und fotografiere ich noch für die Zeitung. Das macht auch riesigen Spaß, denn hier lernt man immer wieder neue Menschen kennen, springt über gewisse Schatten und ich kann meine zwei Leidenschaften Schreiben und Fotografieren miteinander vereinen. Auch wenns nur für die Zeitung ist und ich quasi nur ein Dorfreporter bin... :D Die fotografische Arbeit für Jetzt gibt's Beef! findet meist auch an Wochenenden statt und unter der Woche erledige ich meistens Dinge, die ihr gar nicht mitbekommt. Organisatorisches, Shootingplanungen, langweiligen Bürokram oder auch Weiterbildungen. Beispielsweise hab ich dieses Jahr zwei sehr interessante VHS-Kurse besucht und seit über einem Jahr mache ich einen Studienkurs, bei dem ich auch viele Dinge lernen konnte. Mit dem werde ich übrigens Ende Juli endlich fertig, wuhu!

Ich bin euch deshalb sehr dankbar, dass ihr geduldig mit mir seid. Es ist für mich nicht möglich jeden Tag neue, ausdrucksstarke Konzeptbilder mit außergewöhnlichen Sets oder wahnsinnigen Ideen dahinter zu zeigen, da viel Arbeit hinter diesen einzelnen Bildern steckt. Es gab schon Shootings mit 3 - 4 Stunden Vorbereitungszeit, bei denen am Ende nur ein brauchbares Bild herauskam bzw. auch herauskommen sollte. Viele Menschen vergessen leider oft wie viel Arbeit hinter manchen Dingen wirklich steckt. In der Regel dauert es schon bis man eine Idee überhaupt ausgearbeitet hat, dann muss ich einiges an Requisiten herstellen, borgen oder kaufen, mir Gedanken über die Lichtsetzung machen, ein passendes Model finden und dann kommt natürlich noch der Setaufbau und das Shooting selber. Diese ganze Planung und Umsetzung kostet alles sehr viel Zeit und auch Liebe. Denn wie Fließbandarbeit funktioniert das leider oder auch zum Glück nicht. Bei vielen Konzeptbildern steckt auch noch einiges an Nachbearbeitungszeit dahinter. Zwar gebe ich mir grundsätzlich Mühe, so wenig wie möglich mit Photoshop zu machen, aber Sachen wie Beauty-Retusche, Licht- und Farbanpassung gehören immer mit dazu, wenn man eine bestimmte Stimmung in einem Bild erzeugen möchte.

Ich kann euch auch nicht immer alle Kundenbilder zeigen, weil das immer ganz vom Kunden abhängig ist.

Mein Plan ist daher, euch in Zukunft mehr Einblick hinter die Kulissen zu geben. Beispielsweise soll es in naher Zukunft noch ein Follow-me-around im neuen Studio geben.

Und noch etwas: Ich hab nicht vor demnächst oder auch irgendwann aufzuhören Menschen zu fotografieren. Genauso werde ich nie damit aufhören, meine wirren Gedanken in Bilder zu verwandeln. Es wird immer neues geben. Nur manchmal braucht das ein bisschen Zeit. Natürlich wäre es mir lieber jeden Tag eine neue Idee umsetzen zu können und den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als zu fotografieren, basteln und retuschieren. Aber das funktioniert zum jetzigen Zeitpunkt leider einfach noch nicht. Und wer hat schon den Luxus, den ganzen Tag zu tun, was man liebt? Leider nur sehr wenige Menschen. Auch wenn ich euch zeitweise auch mal nur an Naturbildern oder Ähnlichem teilhaben lassen kann, die nächste abgefahrene Arbeit kommt bestimmt.

12 Februar 2015

Wunschträume auf der Zielgeraden


Jeder hat irgendwelche Wünsche, angefangen mit einem Donut, über eine Jeans, bis hin zum eigenen Traumhaus.

Ich denke, dass man sich die meisten Ziele mit genug Ehrgeiz und Anstrengung selbst erfüllen kann. Für andere braucht man eine kleine (oder auch manchmal große) Portion Glück und leider auch oft Vitamin B und dann gibt es noch jene Wunschträume, die zu schön sind um wahr zu sein und das bleiben sie meistens auch. Einer meiner Wunschträume ist eine 1960er Corvette in knallrot. Ich weiß, dass ich das Auto niemals besitzen werde, weil ich mit dem Geld weitaus mehr meiner Wünsche erfüllen könnte und ich mich andererseits nicht fahren trauen würde aus Angst in einen Unfall verwickelt zu werden oder beim Ausparken irgendwo anzuecken. Aber ich schätze mit solchen Wunschträumen, die diese auch bleiben, kann man ganz gut leben.

Das größte Problem an uns Menschen ist, dass wir alle kleine "Ich-wär-so-gern's" sind. Wir sitzen auf unserem Sofa und denken über unsere Träume nach, aber in zu vielen Fällen bleibt es auch dabei. Wenn man einfach aufstehen würde, nach Stellen für seinen Traumjob suchen und anschließend Bewerbungen schreiben würde, ja dann bräuchte man nur noch diese kleine Portion Glück für ein Vorstellungsgespräch. Andererseits ist es manchmal nicht so einfach; aber irgendwo kann man immer anfangen, man muss nur das kleine Ende in dem verwickelten Knäuel finden und ihm folgen.

Versteht mich nicht falsch, ich gehör (zu) oft auch zu diesen "Ich-wär-so-gern's", aber bei den wirklich wichtigen Dingen, koch ich mir nen Kaffee, schalt nen guten Song an und ziehe los um nach meinen Träumen zu greifen, sie fest zu packen und in Ketten zu legen, damit die Scheißdinger nie wieder abhauen können!

Meine Träume und Ziele fangen auch bei Dingen wie Sushi essen gehen an aber ein paar Ziele hab ich mir höher gesteckt, denn wie heißt es so schön: wenn dir deine Träume keine Angst machen, sind sie nicht groß genug.

Klar, ein Donut ist schnell gekauft, aber manche Dinge benötigen auch Zeit um zu wachsen und zu gedeihen bis man sie ernten kann.

Ich möchte aus Jetztgibt'sBeef etwas machen, was Menschen Freude bereitet und in Erinerung bleibt, das ist mein größter Wunsch. Es gibt so viele Arschlöcher auf der Welt, da möcht ich wenigstens eine von den Guten sein. Ich will viele fremde Länder und Orte bereisen, Dinge ausprobieren, Kultur und das Leben erleben, Menschen begegnen und alles auf meinem CMOS-Sensor festhalten. Ich will Kunst erschaffen und Künstlern begegnen. Ich möchte eine Vernisage halten, mit vielen interessanten Menschen über Fotografie reden und dabei Sekt trinken. Und schlussendlich will ich eines Tages, wenn die Zeit reif ist und mich mein Schicksal belohnt, als Vollzeitfotografin arbeiten.

Aber für's Erste bin ich morgen mit nem Donut zum Frühstück und frischem Kaffee auch ganz glücklich.

24 Januar 2015

Willkommen in der Familie!


Jetzt gibt's Beef! hat Zuwachs bekommen, mein 3. Kind ist endlich da! Es heißt Tamron 24-70 mm f/2,8 und hat einen Bildstabilisator.

Meine Suche nach einem Weitwinkelzoomobjektiv ging ja schon ein ganzes Weilchen, aber diesmal hatte ich aufgrund eines Projektes einen richtigen Ansporn (es ging um Tanzaufnahmen in einer Wohnung). Was die gewünschte Brennweite angeht, gibt's leider nicht viele Alternativen, genau genommen drei: Sigma, Canon und Tamron.

Sigma:
Im Vergleich konnte dieses Objektiv mit den beiden anderen nicht mithalten, weshalb es von Anfang an nicht in die engere Wahl kam. Ich kenne leider auch niemanden, der hier die Abbildungsqualität oder ähnliche Punkte in den Himmel loben würde. Also: Next!

Canon:
Über Qualität braucht man nicht reden - Boss of Optik - keine Frage! (was natürlich Canon Kameras angeht! Bevor sich ein Nikonianer aufregt) Allerdings sind satte 1.000 € (!) mehr für eine geringfügig bessere Abbildungsqualität und einen höheren Widerverkaufswert für mich nicht gerechtfertigt. Außerdem fehlt hier der Bildstabi, der für mich definitiv ein Kriterium beim Kauf ist. Ist vermutlich ein bisschen wie mit Apple, die Marke zahlt man halt doch immer mit.  Versteht mich nicht falsch, ich liebe Canon! Meine Kamera und mein Lieblingsobjektiv sind von Canon, aber manchmal gibt es halt Alternativen.

Tamron:
Tamron hat was Abbilungsqualität angeht in den letzten Jahren ganz schön nachgezogen. Der Unterschied im Test ist nicht gerade hoch.

Pro:
  • Ein großer Pluspunkt ist der Bildstabi, der auch nach umfangreichem Test in 90 % der Fälle seinen Zweck erfüllt. Die anderen 10 % sind vermutlich Verwacklungsfehler aus eigener Hand, weil das Teil schon ne Menge wiegt! 
  • Sehr gute Abbildungsqualität mit brillianter Schärfe (Achtung nicht mit Festbrennweiten vergleichbar; ist halt ein Zoomobjektiv)
  • Bildstabi erfüllt seinen Zweck
  • Lichtstark
  • Leiser Fokus
  • 5 Jahre Garantie im Paket
Es gab wohl eine Serie davon, die einige Schwächen mitbrachte, aber davon konnte ich nichts bemerken.
Es gibt nur zwei Mankos, die erwähnenswert sind.
  • Offene Blenden bringen teilweise eine echt heftige Vignettierung mit, die aber zum Großteil gut im Raw-Konverter korrigierbar ist. Richtig sichtbar wird die aber auch erst bei hellem Himmel oder weißer Wand. Und in bestimmten Situationen kann man die auch mal als Stilmittel verwenden.
  • Das Gewicht ist gewöhnungsbedürftig. Im Zusammenspiel mit einer schweren Kamera und zarten Ärmchen kann das schnell zum Problem werden, Stativ und öfter mal absetzen schaffen Abhilfe und vermeiden Verwackler.
Fazit: Glücklich und für viele neue Bildsituationen gerüstet!

Willkommen in der Familie!


Wer noch Fragen zum Objektiv hat, kann sie mir gerne stellen :)

04 Januar 2015

Welcome 2015!

Die guten Vorsätze gehören wohl genauso sehr zum Jahreswechsel wie Sekt trinken und Chinaböller.
Ein Jahr ist vergangen, das nächste klopft bereits voll Erwartung an die Tür. Wir lassen das Jahr Revue passieren und denken darüber nach, was für Fehler wir gemacht haben und was wir verbessern können. An die schönen Dinge, die passiert sind, denken wir zu wenig. So ist es leider meistens.

Wir haben neue Menschen getroffen, haben kleine wundervolle Momente mit Menschen erlebt, die wir lieben, die Partys auf denen wir waren, die Küsse, die wir bekamen, die Momente, in denen wir uns in den Armen lagen, die Erfolge die wir gefeiert haben, jedes Lächeln, das wir erhielten, jedes Lächeln, das wir gaben, jedes Klirren beim Anstoßen, jedes Lachen, bei dem wir am Ende mit Bauchschmerzen auf dem Boden lagen, jedes Essen, das wir genießen konnten, jeder Arbeitstag, der nicht einfach war aber wir trotzdem gemeistert haben, die schönen Tage, an denen man von den ersten Sonnenstrahlen wach gekitzelt wurde. An all diese Momente sollten wir uns erinnern.

Und schon rücken die guten Vorsätze in ein ganz anderes Licht. Sie werden zu Zielen, die wir uns setzen um das neue Jahr noch besser machen zu können als das Alte schon war. Vielleicht sollte man sich nur einen Vorsatz nehmen, eine Sache, die man wirklich ändern möchte. Und alles andere sollten nur schöne Dinge sein. In ein fernes Land reisen zum Beispiel, oder alte Freunde besuchen, eine Weiterbildung machen. Wenn man sich nur einen Vorsatz nimmt, hat man glaube ich bessere Chancen, das ganze wirklich durchzuziehen. Mal ehrlich - jeder von uns hat mit Sicherheit eine schlechte Angewohnheit, die man vielleicht gerne ändern möchte - sei es zu viel auf der Waage, Rauchen, Trinken, zu viel Geld ausgeben oder oder oder....

Mein persönlicher Vorsatz fürs neue Jahr ist gesünder leben und mehr Sport treiben.

Für Jetzt gibt's Beef! wünsche ich mir ein paar Dinge, die ich in diesem Jahr erreichen möchte. Ich wünsche mir für das neue Jahr viele Mottoshootings und hoffe, dass noch mehr interessante Menschen auf mich zukommen, die einen speziellen fotografischen Wunsch umsetzen möchte. Auch in andere Bereiche mal einzutauchen fände ich interessant.

Aber mein großes Ziel in diesem Jahr wird sein, endlich ein Homestudio zu besitzen und dafür wird viel Zeit und Mühe investiert werden, euch auch bei schlechtem Wetter eine schöne und vor allem flexible Location bieten zu können.

Es wird in diesem Jahr wieder zahlreiche Konzeptbilder geben und ich hab auch bereits für eine neue Bilderreihe á la Alice im Wunderland neue Ideen. Aber das verrate ich noch nicht!

Ich sehe dem neuen Jahr mit Freude und nicht mit Missmut entgegen und freue mich auf alles, was mich erwartet. Ich hoffe euch es geht es ähnlich.

Zeit anzustoßen auf ein Jahr voller Abenteuer und Momenten für die Ewigkeit!

12 September 2014

kleines Update

Heute möchte ich euch nur noch kurz ein kleines Update geben. Ich will ja nicht, dass jemand denkt, mir wären die Ideen ausgegangen, weil momentan nichts neues veröffentlicht wird. Das hat den einfachen Grund, dass ich vor ca. drei Wochen einen kleinen Autounfall hatte, nichts dramatisches, aber die ganze Bürokratie (und die kleine Schonungsphase) führte nun leider dazu, dass ich mit sämtlichen freien Arbeiten nachhänge. Ich hatte ziemliche Nackenprobleme und da ist Laptoparbeit eher suboptimal.
Dieses Wochenende stehen auch wieder zwei Kundenshootings an, deren Retusche natürlich vor geht. Deshalb denke ich, dass ich im Laufe der nächsten zwei Wochen endlich mal zum Aufholen komme :)


Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, trotz miesem Wetter! ♥

06 September 2014

Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen.

Heute wurde ich mit dem Thema Zuverlässigkeit konfrontiert. Im negativen Sinne. Und weil Höflichkeit, wozu ich Zuverlässigkeit auch zähle, etwas ist, was ich extrem wichtig und auch selbstverständlich finde, muss ich in diesem Fall ganz kurz mal schimpfen um das Ganze sacken zu lassen.

Ich realisiere recht häufig meine freien Projekte auf TFP-Basis und suche dafür immer Models. Morgen soll nach etlichen Schiebungen endlich die Mad Teaparty stattfinden, an der aktiv 9 Leute beteiligt sind. Nun findet mal einen passenden Termin für alle Leute plus angenehmes Wetter.

Eins der Models hat auf keinerlei Kommunikation mehr reagiert. Ich bin wirklich keinem böse wenn man frühzeitig absagt; ja sogar kurzfristig ist es bei außerordentlichen Gründen vertretbar, aber bei keinerlei Kontakt und einfach-so-tun-als-wär-man-nicht-erreichbar brennt mir buchstäblich der Hut.

Das ist kein Verhalten, das man als Erwachsener an den Tag legen sollte. Ich glaub ich habe sowas nicht mal als Kind gemacht, weil ich in meiner Erziehung gelernt habe, höflich zu sein. Fakt ist, mit einem solchen Verhalten wird man ÜBERALL in der Welt anecken und Probleme kriegen, weil niemand mit solchen Leuten arbeiten geschweige denn Zeit verbringen will, und da kann die Person noch so lieb, witzig und nett sein.

Ich musste daraufhin stundenlang herumtelefonieren und alle möglichen Menschen anquatschen zwecks Ersatz (das Kostüm war ja leider maßgeschneidert!!!), meine ganze Planung hat sich nach hinten verzogen und mein gefundener Ersatz musste sich noch heute die Haare nachfärben. Stress der nicht sein müsste, aufgrund einer einzigen unzuverlässigen Person.

Ich möchte mich gar nicht weiter aufregen, weil ich was das angeht, mich angemessen und erwachsen verhalten möchte. Außerdem werden wir morgen auch ohne das Model ein tolles Shooting und jede Menge Spaß haben.

Ich hoffe, dass von euch niemanden so etwas passiert und ihr nur mit Leuten arbeitet und zu tun habt, auf die ihr euch verlassen könnt. Euch allen eine gute Nacht und einen wunderschönen Sonntag! ♥

23 August 2014

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.

Heute habe ich mal wieder über das leidige Thema der Datensicherung nachgedacht.

Vor ein paar Jahren hat ein Blitz in unsere Stromleitung im Garten eingeschlagen. Das führte zu einer Überspannung und sämtliche Elektronik im Haus war geröstet. Inklusive meinem Computer, Motherboard overkill.
Daran denk ich immer wieder. Jederzeit kann etwas Unvorhersehbares passieren; ein Brand oder Laptopcrash, fällt runter, was auch immer.
Hinzu kam, dass ich letztens auf dem Flohmarkt von einem Herren angequatscht wurde, mit dem ich durch Zufall auf dieses Thema kam. Das Ende vom Lied und unsere Feststellung war; sicher ist nichts. Aber dennoch hat man größere Chancen den Zugriff auf seine "wertvollen" Daten zu erhalten, wenn man sich zumindest für ein zusätzliches Speichermedium entscheidet.

Also stellte sich für mich die Frage, was gibt es für Speichermedien?

♦ USB-Sticks
♦ Festplatten
♦ Clouds
♦ Rohlinge

Ich wette es gibt sicher noch andere Lösungen, aber das sind die gängigsten Lösungen, die mir bekannt sind. Jedes davon hat natürlich Vor- und Nachteile, die ich euch mal auflisten möchte:

USB-Sticks:

Pro:
♦ bequem
♦ einfach
♦ relativ günstig, da einmalige Zahlung

Contra:
♦ leicht zu verlieren
♦ nicht für große Datenmengen geeignet
♦ kann kaputt gehen

Festplatten:

Pro:
♦ bequem
♦ einfach
♦ für große Datenmengen geeignet
♦ Haltbarkeit mehrere Jahre

Contra:
♦ je größer die Datenmenge, desto teurer wirds
♦ kann beispielsweise durch Sturz kaputt gehen

Cloud:

Pro:
♦ bequem
♦ für kleine + große Datenmengen geeignet
♦ sicher, da Daten extern aufbewahrt werden

Contra:
♦ größere Datenmengen werden monatlich zu gesalzenen Preisen angeboten
♦ kleinere Anbieter können Pleite gehen, Datenschutz wird dafür nicht garantiert
♦ kostenloser Speicher nur für maximal 20 gb

Rohlinge:

Pro:
♦ bequem
♦ günstig
♦ einfach

Contra:
♦ leicht zu beschädigen
♦ keine allzu lange Lebenszeit
♦ nur für kleinere Datenmengen geeignet

Man sollte sich anschließend überlegen, welche Kriterien einem persönlich wichtiger sind. Mir persönlich ist es wichtig, dass meine Daten wirklich sicher verwahrt sind und ich möchte hierbei ungern auf eine dritte Person angewiesen sein. Deshalb habe ich mich für mehrere Festplatten entschieden.

Meine Datensicherung soll in Zukunft zwei externe Festplatten, meinen Laptop sowie Drucke umfassen. Ich denk damit bin ich vor den meisten unvorhersehbaren Ereignissen geschützt. Wichtig bei der Datensicherung ist, dass man sich nicht nur auf eine Sicherung verlässt, sondern mehrere und am Besten verschiedene Sicherungen in Anspruch nimmt.

21 August 2014

Was zur Hölle macht die denn hier?

Hallöchen!
Mittlerweile bin ich schon auf so vielen Plattformen vertreten, da hat eigentlich nur noch ein Blog gefehlt.

Ich möchte hier eine Art Jetzt gibt's Beef! - Tagebuch führen um auch ein wenig mit Worten und nicht so viel mit Bildern zu kommunizieren. Auf Facebook gibts ja meistens nur  Bilder und wenn überhaupt mal Text ohne Bild kommt, sind es meistens nur TFP-Gesuche.

Das hier soll verschiedene Zwecke erfüllen:
- Kontakt zu Menschen, denen meine Arbeit gefällt
- Updates zu Projekten
- Neuigkeiten
- zusätzliche Bilderplattform
- Plattform für Tutorials
- Plattform für Inspiration

Ich versuche mich hier regelmäßig zu melden.
Schauen wir mal, wie die Sache so laufen wird!

♥♥