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16 Februar 2020

Lohnt es sich einen Hochzeitsfotografen zu buchen?

Aber sicher doch! Aber dazu kommen wir noch. Zunächst zu ein paar Tatsachen:

Eine Hochzeit ist in der Regel mit vielen Kosten verbunden. Je größer gefeiert wird, desto mehr Budget wird auch benötigt. Ab einem gewissen Punkt möchte man da natürlich sparen; was auch völlig nachvollziehbar ist. Viele Paare kommen da zu dem traurigen Schluss: Warum nicht einfach den Fotografen weglassen? Jeder aus der Familie oder den Freunden hat heutzutage ein Handy mit großartiger, integrierter Kamera und abgesehen davon hat sicher auch jemand eine Digitalkamera oder eine Spiegelreflex mit. Das stimmt alles, da will ich gar nicht widersprechen.

Ihr könnt Glück haben und wundervolle Fotos durch Freunde und Familie bekommen, aber das kann auch ganz schön ins Höschen gehen! Was ist wenn grade niemand fotografiert weil alle so gefesselt vom Moment sind? Oder die Fotos unbrauchbar werden, weil schlechte Lichtverhältnisse herrschen? Oder man als Brautpaar (oder auch als Gast) auf den Bildern super unvorteilhaft aussieht weil eine schlechte Perspektive gewählt wurde? Diese Fails und vermutlich noch mehr können bei sowas passieren.

Klar, als Fotografin rede ich mich leicht, schließlich ist es mein Job und den muss ich natürlich bewerben. Aber für diesen Artikel spreche ich aus der Sicht des Kunden. Ich gebe euch eine Zusammenfassung der Gründe, weshalb meine Brautpaare sich für einen Hochzeitsfotografen entschieden haben bzw. Punkte, die ihnen aufgefallen sind, worüber sie im Nachhinein sehr froh waren. Ich möchte euch einfach mal alle positiven Aspekte näherbringen, die meine Brautpaare an der Begleitung eines Hochzeitsfotografen geschätzt haben :)



7 Vorteile, die für einen Hochzeitsfotografen sprechen

1. Kein Stress!
Da ich mit euch den Ablaufplan durchgehe (und auch immer parat habe während der Hochzeit) sowie immer in Kontakt mit den Trauzeugen und anderen eingeweihten Personen stehe, weiß ich jederzeit, wann ich zur Stelle sein muss. So verpasse ich nichts und alles wird von mir festgehalten. Ihr müsst euch also keine Gedanken machen, ob dieser oder jener Moment auch fotografiert wird. So könnt ihr euch besser auf das Wesentliche - das Feiern und Glücklich sein mit euren Gästen - konzentrieren.

2. Qualitativ hochwertige Bilder
Durch mein hochwertiges Equipment bin ich für jeden Fall der Fälle gerüstet. Ich persönlich bin zwar kein krasser Technik-Geek und finde immer noch, dass man mit dem eigenen Können auch aus schlechteren Kameras grandiose Ergebnisse erzielen kann, aber meine 5 D Mark III und die dazugehörigen Objektive sind ihr Geld dann doch wert. Es gibt einfach einen qualitativen Unterschied zu günstigeren Kameras oder natürlich auch Handys. Das geht schon bei der Auflösung los, über Farbwiedergabe bis hin zu schlechteren Lichtverhältnissen, wo manche Kameras einfach nicht mehr viel rausholen können.

3. Die Perspektive und Co.
Als Frau, die keine Size-Zero trägt und ihre Nase nicht mag, weiß ich durchaus wie ich nicht fotografiert werden möchte und kann das auch perfekt auf andere Damen ummünzen. Ich denke mir oft, nein halt, das würde ihr sicher nicht gefallen, das ist nicht so vorteilhaft; was das angeht mache ich mir sehr viele Gedanken. Ich will schließlich auch schon Bilder auf der Kamera herzeigen können, die euch sofort gefallen ohne dass ich das Bild komplett in Photoshop korrigieren muss (das wär auch nicht Sinn der Sache, schließlich bin ich Fotografin und kein Digital Artist ;))

Durch jahrelange Übung und das fotografische Auge wie auch die eigene Kreativität sieht ein Fotograf manchmal auch Ecken, Plätze und Momente die ein atemberaubendes Foto ergeben können, auf die man sich als Foto machender Gast einfach nicht konzentriert - warum auch?

Abgesehen davon fotografiere ich oft mit zwei Kameras und zwei verschiedenen Objektiven gleichzeitig, was noch mal eine Vielfalt an Bildern bewirkt.





4. Niemand verpasst etwas Wichtiges
Es ist wie auf einem Konzert. Wenn man die ganze Zeit Fotos und Videos von der Band macht, verpasst man die ganzen wunderschönen Momente und kann sich nie fallen lassen. So ist es auch wenn man als Gast unbedingt Fotografieren muss.




5. Eine kleine spaßige Auszeit vom Hochzeitstrubel
Wenn man genug Zeit einplant, kann das Paarshooting mit euch beiden eine wundervolle Auszeit vom ganzen Gewusel sein! Ihr könnt mal durchatmen, mit mir quatschen und natürlich euch vollkommen auf euch beide konzentrieren und wunderschöne Bilder mit mir erschaffen :)


6. Die Erfahrung & doppelt hält besser
Durch meine jahrelange Erfahrung habe ich schon viele schwierige Fotosituationen erlebt und letztendlich auch gemeistert. Ich bin was mein Euquipment angeht für alle Fälle gerüstet, weiß was zu tun ist und kann Probleme lösen.

Des weiteren ist alles doppelt gesichert. Ich sichere immer auf zwei Speicherkarten gleichzeitig und habe jedes Teil meines Equipments doppelt dabei. Sobald ich Zuhause bin, werden die Bilder auf mehrere Festplatten gesichert. So kann wirklich nichts verloren gehen.

7. Das Rundumsorglospaket
Mein persönlicher Lieblingspunkt! Ich glaube meine liebe Braut Kerstin war es, die es so nannte. Als Fotografin bin ich eine eurer engsten Vertrauten an eurem großen Tag. Abgesehen von meiner Fotografischen Begleitung mache ich noch ganz viele andere Dinge.

Kennt ihr die "How I met your mother" Folge, in der Marshalls Vater beerdigt wird? Da ist Robin die Lasterlady und hat in ihrer Tasche alles was gebraucht wird. Das trifft ziemlich genau meine Funktion auf Hochzeiten. In meiner Tasche befinden sich Sicherheitsnadeln, Sonnencreme, Handcreme, Tempos, Obs, Schmerztabletten, Lactosetabletten usw. Kerstin habe ich beispielsweise auf ihrer Hochzeit eingecremt, weil die Sonne so krass gebrannt hat an dem Tag. Abgesehen von meiner Wundertasche beruhige ich eure Nerven, bringe euch zum Lachen, halte euch das Händchen, trag die Schleppe, organisiere wenn was nicht nach Plan läuft, suche Gäste die gebraucht werden usw.


Nachteile, die gegen einen Hochzeitsfotografen sprechen

1. Der Kostenfaktor
Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht aber der einzige Nachteil, der mir einfällt ist tatsächlich "nur" der Kostenfaktor. Klar, es ist teuer einen Fotografen den kompletten Tag zu buchen. Ihr könnt euch aber einfach mal die Frage stellen, welche Bilder euch am wichtigsten sind; brauche ich unbedingt Bilder vom Styling bis der letzte betrunken vom Stuhl kippt? Natürlich ist das sicher cool, aber wenn das Budget eine Grenze hat, kann man sich auch einfach auf die wichtigsten Punkte konzentrieren. Reicht es mir schöne Bilder von Trauung und Paarshooting zu haben oder möchte ich auch Fotos von der Feier und den einzelnen Gästen? Ist es mir wichtig den kompletten Tag im Kasten zu haben oder reichen auch Bilder bis zum frühen Abend?

Viele Fotografen, wie auch ich, sind stundenweise buchbar; das heißt bei mir kann ein Angebot immer individuell an die Gegebenheiten der jeweiligen Hochzeit angepasst werden. Ihr könnt mich für 1 - 2 Stunden buchen aber genauso freue ich mich auch 12 Stunden und länger an eurer Seite zu sein. Holt euch einfach ein paar Angebote von Fotografen ein, deren Arbeit ihr schätzt und überlegt was euch wichtig ist. Dann kommt ihr am Ende sicher auf einen Nenner, der euch auch im Nachhinein zufrieden macht! :)

Fallen euch noch weitere Vorteile ein, die für einen Hochzeitsfotografen sprechen? Wie sind eure Erfahrungen? Oder vielleicht sogar Nachteile? Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Machts gut ♥

Corinna


04 Februar 2020

Phoenix aus der Asche


Da bin ich wieder!

Gut, um ehrlich zu sein: auf meinen anderen Kanälen war ich nie weg, aber hier war es fast ZWEI Jahre (!!!!) komplett still! Schande über mein Haupt. Das war so wirklich nicht geplant. 

Ich muss ehrlich sagen, das Schreiben fehlt mir. Es fehlt mir sehr. Denn das habe ich in dieser Zeit in all meinen Lebensaspekten komplett vernachlässigt und das obwohl ich schon immer schreibe. Funfakt: Ich hab sogar mal ein Drehbuch geschrieben und versucht ein Buch zu schreiben. Letztlich ist aber aus beiden Sachen nicht wirklich was geworden. 

Vor allem wenn mich Dinge sehr beschäftigen, hilft es mir ungemein meinen Kopf frei zu bekommen und das Chaos in meinen Gedanken zu ordnen, wenn ich es niederschreibe. Oder wenn schlimme Dinge passieren. Ich habe einen sehr langen Text über meine Oma geschrieben, als sie 2013 verstorben ist. Das Schreiben ist unglaublich therapeutisch für mich. Manchmal muss es nicht mal was tiefgründiges sein, es reicht schon einfach nur über ein Thema zu schreiben, Dinge zu beschreiben, meine Meinung wiederzugeben. Deswegen habe ich auch gerne für die Zeitung geschrieben oder für das Magazin aber das habe ich vergangenes Jahr zeitlich bei mir leider gar nicht mehr untergebracht. Das letzte Jahr war für mich privat wie auch beruflich ein bisschen chaotisch. Ich habe in beiden Bereichen viele neue Dinge gelernt und auch lernen müssen, was alles sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Dabei waren das meiste wirklich tolle, positive Erfahrungen! :) Aber das soll jetzt kein Jahresrückblick werden, ich wollte dir nur erklären warum die Dinge so sind wie sie sind.

Was Social Media angeht, speziell Instagram, habe ich allerdings immer das Gefühl, dass es unpassend ist lange Texte unter die Bilder zu klatschen und dass darauf auch niemand so richtig Lust hat, deshalb fasse ich mich in der Regel kurz.

Also kam ich nicht umhin diesen Blog wieder zu reaktivieren. Das Schreiben hat mir so sehr gefehlt und vielleicht gibt es da draußen ja den ein oder anderen der Interesse an diesem Blog hat und gerne mitliest. In Zukunft möchte ich wieder wirklich regelmäßig aktiv sein. Wie regelmäßig das sein wird weiß ich noch nicht, ich denke nicht wöchentlich, eher monatlich. 

Das Themenfeld sollen größenteils fotografische Aspekte sein, Themen die dich interessieren und dir weiterhelfen, grade aus Kundensicht und auf meine fotografischen Aspekte bezogen. Vielleicht verirrt sich auch die ein oder andere kuriose oder lustige Geschichte hier rein, vielleicht aus meinem Fotografischen Alltag oder meinem Privatleben. Wer mich persönlich kennt, weiß dass mir immer seltsame Dinge passieren :D Unter anderem plane ich einige Posts zum Thema Hochzeit(sfotograf), Selbstbewusstsein bei Shootings, aber auch "trockene" Themen wie Infos zum Urheberrecht, Tipps zum Bilddruck und Ähnlichem.

Oder hast du vielleicht sogar ein Thema oder einen Wunsch worüber ich schreiben sollte? Lass es mich wissen.

Machs gut ♥ 

01 April 2018

Glück ist was du draus machst - #Rückblick Januar - März


Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich unglaublich ruhig im Kreise meiner Familie ins neue Jahr gestartet. Darüber war ich sogar ziemlich dankbar und froh. Ich hab das Gefühl, dass ich jedes Jahr ein bisschen weniger Party brauche. Vielleicht werd ich alt, vielleicht werd ich langweilig. Aber who cares? Wir haben seit langem Mal wieder Raclette gemacht (wie vermutlich jeder von euch? ☺) und es war eine riesige unglaublich leckere Fressorgie mit total leckeren Kombinationen wie Garnelen mit Mango. Danke Pinterest für diesen Gaumenschmauß! Müsst ihr auch mal testen! Es war ein schöner Start ins neue Jahr. Während draußen die Raketen den Himmel erleuchteten und die Welt in Smog hüllten, dachte ich über das neue Jahr nach. Wo will ich hin, was wünsch ich mir?


Vorsätze - Pläne - Wünsche
Wie viele von euch hatte ich mir ja auch einige Vorsätze fürs neue Jahr zurecht gelegt. Der vermutlich lustigste davon ist mein Arschloch-Glas. Jedes Mal wenn ich mich (oder jemand anderes in meiner Bude) wie ein Arschloch verhalte, wandern 10 ct in das Glas. Das gilt aber eben nur für Arschloch-Reaktionen. Wer zurecht aufgebracht ist, provoziert wird oder Ähnliches ist davon natürlich freigestellt ;) Ein weiterer Vorsatz war es viel organisierter zu werden. Vielleicht seid ihr auch Kreativ-Menschen, dann könnt ihr das vermutlich ein bisschen nachvollziehen... ich werkle einfach gerne vor mich hin in meinem kreativen Chaos, so fühle ich mich am wohlsten, aber um erfolgreich und effizient zu arbeiten braucht man leider doch ein gewisses Maß an Organisation, das ich gerne immer wieder zur Seite schiebe. Fürs neue Jahr hatte ich geplant, einfach mehr mit Listen und Kalendern zu arbeiten, außerdem habe ich dank neuer Hardware meinen Workflow mega optimieren können. Bis jetzt klappt das also ganz gut. Auf meiner Liste stehen ansonsten noch "Aktionen" und "kreative Projekte" umzusetzen. An beiden Aufgaben bin dran ;) Der einzige Punkt, der momentan schleifen gelassen wird (man kann ja nicht alles perfekt machen! :D) ist die Fitness-Geschichte, aber das wird schon.
nicht sichtbar: 20 ct, die bereits darin liegen (gute Quote oder?)


Sie hat Ja! gesagt - auf nach Amberg
Mitte Januar stand die erste Hochzeit des Jahres für mich auf dem Plan, zu der mich meine Mama begleitete. Das klingt erstmal ziemlich seltsam, aber zu dem Zeitpunkt konnte ich aufgrund meiner nervigen Fußverletzung eine solche Strecke noch nicht alleine fahren. Fotografieren, zur Location gehen, rumwuseln und länger als gewohnt Auto fahren sind eben doch noch etwas zu viel für Füßchen gewesen. Die Trauung von Jana & Tobi war wunderschön und weil ich die Jana schon ein bisschen kenne, kamen auch mir zwischenzeitlich die Tränen - hach! Es war für mich ein wunderbarer Start in die Hochzeitssaison 2018.


On the road to Buchen 
Als der Januar bereits fast vorüber war, setzten wir einen lang geplanten Wunsch relativ spontan in die Tat um als wir zufällig auf eine Züchterin für Aussiedoodles in der "Nähe" stießen. Alle anderen Aussiedoodle-Würfe waren entweder bereits reserviert oder so weit weg, dass ich dem Welpen so eine lange Fahrt nicht zumuten wollte. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind nach Buchen gefahren. Die Welpen waren alle so wunderschön - aber dann kam er. Er legte seine Vorderpfoten auf mein Bein, kam ganz nah zu meinem Gesicht und sah mir in die Augen. BÄM - ich war verliebt. Der kleine Racker hält uns ganz schön auf Trab aber er ist auch ein mehr als wundervolles Familienmitglied. Jeden Abend, den ich vor dem Rechner verbringe liegt der kleine Pups neben mir und döst oder kaut auf seinem Knochen rum. Mit Ace im Haus fühlt man sich niemals allein, den der kleine Stalker ist nämlich immer in meiner Nähe und guckt was ich so mache :) Mehr Infos über Ace gibts hier.





Im Februar hab ich bereits fleißig an meinen Vorsätzen gearbeitet und direkt mal die zwei ersten freien Projekte des Jahres umgesetzt.

Von Priestern und Orks
Das erste Projekt war ein Cosplay-Shooting mit meinem Freund Chris. Er hat ein unfassbar cooles Priester-Cosplay aus World of Warcraft (wer es nicht kennt: ein Mehrspieler-Rollenspiel, bei dem man nicht auf Pause drücken kann und Internet braucht um es spielen zu können) angefertigt. Ich war so angetan, weil ich das Game selber jahrelang gespielt hab und auch noch als Klasse einen Priester. Meiner sah zwar nicht so aus, aber vertraut wars mir trotzdem und um all den wunderbaren Ingame-Jahren Tribut zu zollen, musste ich das auf jeden Fall fotografieren - außerdem ist Fantasy einfach mein Ding.


Cinderella im Schnee
Mitte Februar hatten Christina und ich eigentlich bereits die Hoffnung auf Schneefall (und liegen bleiben) aufgegeben und unsere Idee vorerst begraben. Wir trafen uns schließlich um ihren Geburtstag nachzufeiern und der Zufall bescherte uns einen Tag vorher mega viel Neuschnee. Wir konnten unseren Augen kaum trauen und waren unfassbar aufgeregt. Großer Gott, wir waren ja so glücklich. Die Planung für das Shooting musste natürlich entsprechend schnell gehen und dafür, dass alles mega kurzfristig war, sind einfach großartige Fotos entstanden. Ihr könnt euch wirklich auf ein paar märchenhafte Bilder freuen. Das Beste an dem Ganzen ist: das Kleid gehört nun zu meinem Fundus und zukünftig könnt ihr auch in die Rolle von Cinderella schlüpfen ♥ Einen genauen Umfang sowie Preis werde ich aber noch bekannt geben.
Ein kleines Outtakebild ;)

Glück ist was du draus machst
Besonders im Kopf bleiben werden mir die vielen wundervollen Spaziergänge mit Ace am Altwasser und durch die Felder in unserem geliebten Hinterland während die Sonne lachte, aber unsere Wangen von der Kälte brannten. Manchmal hab ich die Kamera mitgenommen und seit sehr langer Zeit wieder mal ganz ungezwungen fotografiert. Einfach was ich sah und mir gefiel. Klar mit dem Gedanken an Perspektive, Ausschnitt und alles. Aber ohne diesen Druck irgendwas tolles für Social Media oder sonst jemanden anzufertigen. Einfach für mich. Aus Freude an der Fotografie. Das tat so gut.  Das hat mir wieder Mal aufs neue gezeigt, dass die kleinen und einfachen Dinge im Leben einen am glücklichsten und reichsten machen. Vergisst man leider viel zu oft.







Der März verflog in meinen Augen regelrecht. Ich kann manchmal einfach nicht verstehen wohin die Zeit rennt. Seit wann ist das so? Früher dachte ich immer, das sagen immer nur alte Leute, aber entweder gehöre ich da jetzt dazu oder das war einfach Unsinn. Wer weiß?

Bloggerstammtisch
Im März war ich zu meinen allerersten Stammtisch überhaupt eingeladen - wie aufregend! Die liebe Denise von MissXtravaganz hat das ganze wirklich super organisiert und ich fühlte mich durchaus ein wenig geehrt eingeladen worden zu sein. Stattgefunden hat das ganze Meetup im Marple & Stringer, was übrigens echt zu empfehlen ist. Das Essen ist mega lecker und total gut gewürzt, ich finde das wird in manchen Lokalen immer etwas vernachlässigt. Mit dabei waren noch viele andere Mädels und auch Jungs aus der Regensburger Blogger/Influenzer/Fotografie und Instagramszene. Es war sehr interessant sich mit den Leuten dort auszutauschen und es sind durch und durch total sympathische liebe Menschen und ich freue mich deshalb sehr auf den nächsten Stammtisch. Einige von ihnen kannte ich schon vorher online, aber es ist einfach total schön, die Menschen hinter den Profilen kennen zu lernen, weil einem das grade auch wieder zeigt, was das Internet (und vielleicht speziell Instagram) für eine Scheinwelt sein kann. Alles was man dort sieht, ist immer nur ein Bruchteil aus dem Leben eines Menschen. Man kann niemals aufgrund dessen auf die Person dahinter schließen :)


Neue Fantasyaktionen
Immer wieder wenn ich an meinen Schreibtisch sitze, fällt mein Blick auf diesen kleinen Notizzettel, auf dem ich zwischen den Jahren meine Vorsätze notiert hab. Eines schönen Märzabends hab ich alles verworfen, was ich sonst so geplant hatte (inklusive Schlafenszeiten) und mich vor dem Rechner einquartiert. Vor mir mein dickes, fettes Projektbüchlein und eine große Tasse Kaffee. Los ging's! Einige Stunden und viele sprudelnde Ideen später waren ein paar Seiten im Projektbuch voll geschrieben und einige Päckchen auf dem Weg zu mir. Ich hab mir so viele wunderbare Dinge einfallen lassen; ihr werdet begeistert sein <3 Ich kann es selber kaum erwarten, bis endlich alle Sachen da sind und ich mit dem Basteln beginnen kann - es ist nämlich noch viel zu tun und wenn die Zeit weiter so rennt bin ich erst zu Weihnachten fertig ☺

Ich bin sowas von bereit für den Frühling - kann es kaum erwarten endlich wieder Blumen außerhalb der Badewanne in freier Natur zu erleben und freue mich auf alle neuen und alten Kunden, die im Frühling den Weg zu mir finden <3


10 März 2018

Hi, ich bin Ace!



Seit Ende Januar haben wir Zuhause und somit irgendwie auch im Studio Zuwachs. Der ein oder andere konnte das schon in meinen Insta-Storys verfolgen oder auch in meinem privaten Feed. Hier möchte ich euch den kleinen Racker aber mal richtig vorstellen und euch auch einige Infos mit auf den Weg geben. 

Sein Name ist Ace (gesprochen wie Ass auf Englisch), aktuell ist er 4,5 Monate jung. Auch wenn viele anhand seiner riesigen Vorderpfotis meinen er wird noch viel wachsen, laut Züchterin wird er nicht recht viel größer als 40 cm Schulterhöhe und die hat er auch bald erreicht. Eine super Größe für einen Wohnungshund wie ich finde. Ace ist eine Mischung aus Australian Shepherd und Mini-Pudel; ein sogenannter Aussiedoodle. Aussiedoodles sind keine Mischlinge sondern Hybridhunde (auch Designerhunde genannt), aufgrund der gewollten Kreuzung zweier Rassen. Durch den Pudel verlieren sie keine Haare und lösen daher wenig bis keine Allergien bei empfindlichen Allergikern aus. Ich kann das bestätigen, denn seit einigen Jahren leide ich unter einer Kreuzallergie was Hunde und Katzen angeht. Aus diesem Grund hatte ich die letzten Jahre kein eigenes Haustier bis ich von den Doodles erfahren habe. Im Gegensatz zu anderen Hunden reagiere ich bei Ace gar nicht. Er schläft in meinem Bett, was bei den Katzen meiner Mama beispielsweise undenkbar war und ist. Also für alle Allergiker unter euch: denkt doch mal über einen Doodle nach. Am besten ist es aber vorher einen Test durchzuführen, da es laut neuen Erkenntnissen keine 100 %igen hypoallergenen Hunde gibt. Es ist auch bei jedem Menschen ganz individuell wie empfindlich er reagiert.

Ein Leben ohne Haustiere ist für mich einfach undenkbar. Ich bin absolut verliebt in diesen kleinen Kerl. Und wenn ihr ihn erstmal kennen gelernt habt, wird er sich mit seinen drolligen Pfoten einen Weg in euer Herz ertapsen! ☺

Achja, falls ihr euch fragt, wie wir auf diesen seltsamen Namen gekommen sind... Hannes und ich nennen unsere Tiere schon seit Jahren nach One-Piece-Charakteren (wer es nicht kennt; es ist eine japanische Zeichentrick-Serie, auch Anime genannt). Ich bzw. meine Mama hat noch einen Kater namens Zorro, dann gab es noch eine Nami und einen Ruffy.



Was für euch als Kunden wichtig zu wissen ist:

  • Da Ace ein Australian Shepherd - Pudel-Mix ist verliert er absolut KEINE Haare. Nur beim Bürsten. Dabei verliert er aber auch keine Haare, es handelt sich lediglich um verknotete Haare, die man mit der Bürste rupft. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass ich mehr Haare verliere als der Kleine, hihi. Es besteht die Möglichkeit, dass sich während des Erwachsen werdens noch ändert, aber die ist sehr gering.
  • Ace ist ein sehr liebenswürdiger, freundlicher und auch sehr neugieriger Welpe. Er wird gerne auf euch zugehen, denn er liebt Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
  • Taschen am Besten immer auf Tisch oder Stühlen parken, da ihn seine Neugierde gerne dazu treibt, überall sein Köpfchen reinzustecken ☺
  • Wenn ihr nicht möchtet, dass Ace während eures Make-ups oder auch während des Shootings durch die Wohnung wuselt, kann er auch ohne Probleme währenddessen bei Hannes oder anderen Familienmitgliedern deponiert werden und dort ein Nickerchen machen oder Spielen.
  • Im Studio selbst darf Ace sich nicht aufhalten, daher werdet ihr dort auch absolut keinen Hinweis auf einen Hund entdecken können. Ein Hundegitter (eigentlich eher ein Gitter für Kleinkinder, haha) versperrt ihm den Weg dorthin. Wir können jederzeit das Tor per Knopfdruck öffnen und durchgehen, es schließt auch automatisch.

01 Januar 2018

Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen

Noch nie war ich so froh, dass ein Jahr endlich zu Ende ging wie bei 2017. Privat war das Jahr bis auf einige natürlich auch sehr schöne Momente wirklich mies. Ich will an dieser Stelle aber gar nicht weiter darauf eingehen und lieber in Richtung Sonne und neuer Möglichkeiten blicken. Meine Fußverletzung ziemlich genau zur Mitte des Jahres hat mir einen großen Strich durch sämtliche Planungen und Ereignisse gemacht. Aber was soll's? Leben heißt flexibel sein. Ich habs überstanden und das beste draus gemacht. Ich musste so lang (im wahrsten Sinne des Wortes) die Füße stillhalten, dass ich mich unfassbar gefreut mich wieder in Arbeit und Projekte stürzen zu können. In der Zeit des Stillstandes hatte ich viel Zeit zum Kraft tanken und kann nun wirklich motiviert und positiv ins neue Jahr starten. 

Neben vielen kleineren fotografischen Höhepunkte waren meine Arbeiten für die Vernissage im September definitiv mein Höhepunkt des Jahres (bei der ich übrigens echt guten Kaffee kennen lernen durfte). Es war einfach eine unfassbar interessante Erfahrung trotz Auftragsarbeit kreativ arbeiten zu können. Die einzige Vorgabe, die ich hatte war den Schmuck in Szene zu setzen. Wie ich das umsetze war aber komplett mir überlassen. So zu arbeiten war für mich eine ganz neue Erfahrung, über die ich mich nach wie vor freue und sehr stolz auf die Ergebnisse bin.

So I close my eyes to old endings
and open my heart to new beginnings


Ich schmiede schon viele Pläne für das neue Jahr, jetzt müssen sie nur noch in die Tat umgesetzt werden. Ein bzw. mehrere Ziele werden es sein ein paar neue Aktionen für euch ins Leben zu rufen. Damit ist allerdings auch einiges an Arbeit verbunden um das ganze so individuell wie möglich zu gestalten, es wird also noch ein bisschen dauern. Mehr möchte ich aber dazu noch nicht verraten. Ansonsten habe ich auch einige freie Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen würde. Im Alltagstrubel vergisst man manchmal wie wunderbar es sein kann, einfach der Kreativität freien Lauf zu lassen und Geschichten zum Leben zu erwecken. 

Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls auf 2018 und alle kommenden Abenteuer. Lasst euch gesagt sein, die Ideen in meinem Köpfchen brodeln nur so. Hach wenn der Tag doch nur 48 h hätte!

Dankeschön


Irgendwie ist es doch nur allzu menschlich am Jahresende auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zu reflektieren. Dabei fällt mir vor allem ein Wort ein: Dankbarkeit. Ich bin sehr dankbar für alles was ich habe und in erster Linie auch für alle Menschen, die mich unterstützen. Neben meiner Familie und meinen Freunden kommt da natürlich auch ihr.

Deshalb möchte ich jedem von euch auch mal Danke sagen. Danke, dass du diesen Text hier liest. Danke für jeden Like in einer Zeit, in der gern weiter gescrollt wird. Danke für jeden Kommentar in einer Zeit, in der man doch keine hat. Danke für jede Nachricht in einer Zeit, in der man sich diese nicht gern für Fremde nimmt.

Danke für euren Support. Das ist grade nicht nur so beliebig dahergesagt, nein - es ist ehrlich. Ich bin im Vergleich zu Bibisbeautypalace oder wem auch immer eine verhältnismäßig kleine Seite und sehe daher wirklich jede Interaktion und freue mich auch gleichermaßen über jede! Wirklich. Vor allem auch über die Menschen, von denen ich regelmäßig was sehe und das teilweise schon über Jahre. Es klingt vielleicht dämlich, aber für Menschen wie mich, die Social Media als Plattform nutzen sind diese "Kleinigkeiten" extrem wichtig. Denn jedes Mal wenn ihr etwas liked, sehen das auch Freunde von euch und wiederum deren Freunde. Mit einem einzigen Klick könnt ihr für mich und auch andere Seiteninhaber verdammt viel tun :) Und weil ich natürlich nicht jedem einzeln Danke sagen kann, wollte ich das einfach mal hier honorieren, ihr seid großartig.

Das größte Gut


Und nun zu einem ganz anderen, gar nicht erfreulichen Thema. Ihr kennt das sicher: oft kommt es uns so vor, als seien unsere Probleme riesig und nicht zu bewältigen. Wir regen uns über Kleinigkeiten auf, über Dinge die in anderen Situationen eigentlich völlig nebensächlich wären. Aber so sind wir Menschen nun mal. Das ist keinem vorzuwerfen. Dennoch sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass das Wichtigste trotz allem immer noch unsere Gesundheit ist. Wir haben schließlich nur ein Leben. Schweren Herzens habe ich die traurige Nachricht gelesen, dass die wunderbare Kim von Kimspiriert von Silvester auf Neujahr ihren mutigen Kampf gegen den verdammten Krebs verloren hat. Vielleicht haben ja einige von euch ihren Blog und ihr Leben verfolgt. Sie hat den Menschen jeden Tag aufs neue gezeigt, dass man auch mit einer Krankheit wie Krebs schöne Dinge erleben und positiv sein kann. Sie war und ist immer noch ein wunderbares Vorbild. Deshalb ist mein größter Wunsch für das neue Jahr für euch alle da draußen, für meine Familie und meine Freunde, dass ihr alle gesund bleibt. 


Ich wünsche euch ein Jahr voller Träume, Magie, Abenteuer, wunderbarer Momente, Frieden, voller Leben, Küsse von Menschen die euch lieben und viel Lachen, das von Herzen kommt. 

Alles Liebe, eure Corinna

22 Oktober 2017

Herbstkinder


eine kleine Liebeserklärung an den Herbst


Endlich ist er da, mein geliebter Herbst. Versteht mich nicht falsch: ich liebe den Sommer. Es gibt wohl fotografisch gesehen, keine schönere Zeit als die wundervollen Gegenlichtstunden am Ende eines heißen Sommertages. Aber der Herbst... der Herbst hat nochmal seinen ganz eigenen Zauber. Vor kurzem hatte es noch 30 Grad - plötzlich steht das Licht anders, der Geruch von Veränderung liegt in der Luft. Es ist Herbst.

Die Natur ist im Wandel. Es ist eine Art zweiter Frühling. Statt Blüten überall färben sich die Blätter in den schönsten Farben. Die Welt wird bunt, sie erstrahlt warm obwohl die Temperaturen sinken. Was gibt es schöneres als Herbstsonne, die sich den Weg durch rot-orange Blätter bahnt und sie noch mehr zum leuchten bringt? Das gehört für mich zu den kleinen Dingen, die das Leben schön machen. Viel zu oft werden sie im hektischen Alltag vergessen [Zombieland, Regel #32: Genieß die kleinen Dinge - da soll noch einer sagen aus Filmen lernt man nichts]

Ich liebe Spaziergänge durch den bunten Wald, während man von den letzten warmen Sonnenstrahlen geküsst wird. Aufsammeln was die Natur mir schenkt; Kastanien, Blätter, Eicheln und Schwammerl. Früh morgens liegen Nebelschwaden über der Welt, während die Luft immer kälter wird. Endlich Zeit zur Kürbisernte und erste Halloweenvorbereitungen. Ich schnitze ein bisschen talentlos eine halbwegs gruselige Fratze in die orangen Köpfe während Hannes aus den Überbleibseln Kürbissuppe kocht.

Endlich wieder Zeit für kuschlige Pullover und riesige Schals, in denen man sich verkriechen kann. Schocktober Filmnächte - mal wieder alte Klassiker wie Halloween oder Nightmare on Elm Street rauskramen und mit Chips vor der Glotze genießen, während es draußen wie aus Kübeln schüttet. Eingemummelt in die Kuscheldecke, die das halbe Jahr im Schrank auf ihre großen Auftritte zur kalten Jahreszeit gewartet hat.

Draußen herrschen frostige Nächte, während drinnen die ersten Feuer im Kachelofen entzündet werden, die kuscheligste Wärme überhaupt. Die Wohnung ist in Kerzenschein getaucht während man abends heiße Schokolade schlürft. 

Hach, Herbst. Du bist wunderbar.



Natalie - 2016



Den Großteil des Sommers habe ich dank meiner Verletzung leider verpasst. Deshalb war meine Vorfreude auf den Herbst riesig. Im Moment mache ich erste Gehversuche - zum ersten Mal seit fast vier Monaten ohne den Entlastungsschuh. Es geht endlich bergauf. Leider vergeht diese wundervolle Jahreszeit viel zu schnell. Aber ich bin ganz guter Dinge noch einen meiner geliebten Herbstspaziergänge zwischen all diesen leuchtenden Farben machen zu können :)


01 Oktober 2017

Vernissage "Festival für die Sinne"


Heute möchte ich euch ein bisschen was über den Eröffnungsabend unserer lang geplanten Vernissage erzählen. Ich war ein bisschen aufgeregt, weil es im Grunde meine erste richtige Vernissage war. Die Ausstellung vom VHS Kurs und die von meinem Fotoclub (bei dem ja hauptsächlich Kinder dabei sind) zähl ich mal nicht mit. Unsere Vernissage selbst trug den geflügelten Titel "Festival für die Sinne", passend wie die Faust aufs Auge. Leider verging die Zeit wie im Flug. Ich wünschte der Abend wäre länger gewesen.

Ausgerichtet wurde die Vernissage in den ausgefallenen Räumlichkeiten der Kaffeerösterei & Brennerei Schweiger, die die Besucher mit Likören, Edelbränden und Kaffee versorgten. Ich werde auf jeden Fall nochmal dort vorbeischauen und mich mal beraten lassen, denn der Kaffee beim Aufbauen war echt unfassbar lecker! Das Team ist übrigens auch total nett und man kann sich wunderbar miteinander unterhalten :) Interessant an den Räumlichkeiten ist übrigens, dass Verkaufsraum und Produktion am selben Ort sind. Deshalb konnte ich meine Flyer in der riesigen Kaffeemühle ausstellen - ne tausend mal coolere Präsentationsfläche als ein langweiliger Tisch.

Den bunten Haufen an Ausstellern vereint und das ganze organisiert hat die wunderbare Lisa von Eigen Art. Sie ist selbst ein kreativer Kopf und zeigte bei der Vernissage vor allem ihre selbst gemalten Kunstwerke und Edelsteine in verschiedenen Formen. Hier seht ihr einen kleinen Ausschnitt ihrer Arbeit. Weitere Bilder folgen noch via Facebook oder noch besser: ihr guckt euch einfach die Originale vor Ort an ;) 

Für das leibliche Wohl sorgte das Team von AMITA mit ihren ayurvedischen Häppchen. Dem gegenüber war ich erst ein bisschen skeptisch, denn ich bin doch eigentlich eher der deftige Esser.  Des weiteren wurde ein Teil der Speisen mit einer Blüte garniert serviert. Ich dachte nur: ich bin doch kein Kaninchen! Aber da ich ja doch irgendwie ein sehr offener Mensch bin, hab ich einfach mal probiert und ich muss ehrlich sagen, es war super lecker, sodass ich mehrmals nachgefasst habe. Die Blüte hat übrigens ein bisschen wie ein echt scharfes Radieschen geschmeckt. Egal wie skeptisch man ist, man sollte immer Neues ausprobieren und über seinen Tellerrand blicken :)

Ayurvedische Leckereien
Musik machten natürlich meine lieben Freunde von ROSE - das war echt der perfekte Sound zur Vernissage. Nicht zu aufdringlich, aber trotzdem mit viel Leidenschaft.  Und immer wieder zuckersüß wie sie extra für mich meinen Lieblingssong ankündigen. Ich werd jedes Mal ein bisschen rot! Ihr seid einfach toll! Auch beim restlichen Publikum kamen ihre selbst geschriebenen Songs wirklich gut an. Hört mal rein und überzeugt euch selbst :) 

Die letzten im Bunde waren Naturbetten Schmidleitner. Für alle, die der nächtlichen Ruhe beraubt werden vielleicht die richtige Anlaufstelle um wieder zu einem gesunden Schlaf zu finden. 

Aber nun ein paar mehr Hintergrundinfos zu meinem Beitrag. Ich durfte mich im Vergleich zu meinen sonstigen Arbeiten mal mit was ganz Neuem beteiligen! Normalerweise setze ich Menschen oder je nachdem auch mal Fabelwesen in Szene. Diesmal allerdings galt meine Aufmerksamkeit den Schmuckstücken von Eigen Art. Mein Ziel war eine kunstvolle Inszenierung von Mensch und Edelstein (und meinen Kostümen, hihi). 

Die Schwierigkeit lag definitiv darin jedes einzelne Bild anders aussehen zu lassen obwohl der Fokus bei den meisten Bildern immer gleich lag: nämlich auf der Halskette. Abgesehen davon durfte auch nichts ablenken. Deshalb habe ich auf den meisten Bildern das Gesicht des Models nur angeschnitten - Augen lenken natürlich viel zu sehr ab. 


ROSE live on stage
Am Ende hatte ich 10 vollkommen unterschiedliche Bilder zum selben Thema. Das erste Mal, dass ich wirklich in einer Serie gearbeitet habe. Ich bin mega stolz auf die Ergebnisse und freue mich total mal in eine komplett andere Richtung gegangen zu sein, aber das immer noch mit einem Hauch Corinna. Es war ein riesen Spaß die Bilder umzusetzen und sich kreativ austoben zu können, denn Lisa überlies mir völlig freie Hand was die fertigen Bilder anging. Zwei meiner Werke konntet ihr ja bereits auf meiner Seite betrachten. Nach und nach werde ich auch die restlichen Bilder hochladen. Ich hoffe sie gefallen euch, lasst gerne Feedback da.

Am Eröffnungsabend herrschte eine grandiose Stimmung. Während ROSE für den Hintergrundsound sorgten, schlenderten die Besucher durch die Rösterei und liesen die Kunst auf sich wirken, probierten alles aus und unterhielten sich. Die Wände waren gespickt mit meinen Fotografien und den gemalten Bildern von Lisa. In jeder Ecke gab es was neues zu entdecken. Das Besondere an unserer Vernissage war einfach, dass es keine sterile Ausstellung war, wie man es aus einigen Galerien kennt. Es war ein ungezwungenes Aufeinander treffen von verschiedenen Menschen, die überzeugt davon sind, was sie tun. Das zwanglose Unterhalten mit den Künstlern und Ausstellern, die vielen Dinge, die es zu entdecken gab; schon allein die Location sorgte dafür, dass sich alles gemütlich und man sich selbst Willkommen fühlte. 

Aktuell bin ich leider immer noch gehandicapt was mein Bein angeht, weshalb ich auf derVernissage deshalb mithilfe meiner Krücken und einem rollenden Hocker unterwegs war. Zwischendurch echt anstrengend aber ich bin ungeheuer froh, dass ich überhaupt dabei sein konnte. Ich durfte ein paar tolle Gespräche mit einigen lieben Menschen führen. Es macht so viel mehr Spaß von Angesicht zu Angesicht mit den Leuten über seine Arbeit sprechen zu können. Es war großartig. Vielen Dank an alle. Das war übrigens definitiv nicht meine letzte Vernissage! ;)

Hi, wir sind die Aussteller!

10 September 2017

Die Jetzt gibt's Beef! - BONUSKARTE ist da!

Ihr Lieben ❤ ich präsentiere: die Jetzt gibt's Beef! - Bonuskarte



Endlich ist sie fertig! Ich persönlich finde ja schon, dass das Teil echt fancy aussieht!

In meiner langen Auszeit aufgrund meiner mega blöden Beinverletzung konnte ich enorm viel Zeit am Laptop verbringen, was den positiven Nebeneffekt hatte, endlich einige lang vor mich hin geschobene Projekte anzugehen.

Letztes Jahr habe ich mir intensiv überlegt was ich für euch zukünftig an besonderen Sachen anbieten könnte, die es sonst wenig bis gar nicht bei anderen Fotografen gibt. Außerdem wollte ich gerne wiederkehrende Kunden mit irgendwas belohnen. Ein einfacher Rabatt oder Ähnliches war mir aber einfach zu langweilig. Kommt schon - ihr kennt mich, da musste was Besonderes her.

Relativ schnell kam dann diese zündende Idee: die Jetzt gibt's Beef! - BONUSKARTE!




Funktioniert quasi genauso wie beim Dönermann um die Ecke. Bei jedem gebuchten Shooting bekommt ihr einen Stempel - habt ihr fünf beisammen, erhaltet ihr als Dankeschön ein kleines Portrait-Shooting (inklusive 5 Bildern) gratis! Natürlich könnt ihr auch bei diesem Shooting weitere Bilder hinzubuchen oder das Shooting auch als Wert an ein größeres anrechnen lassen :) Ich bin da recht flexibel wie ihr wisst ;) Was natürlich nicht zählt sind Pass- und Bewerbungsfotos.

Jetzt werden sich viele fragen: die fünf Stempel krieg ich doch nie voll? Keine Sorge; die Karte und die Stempel verfallen nicht. Ihr habt also alle Zeit der Welt.

Und ihr würdet euch wundern: Es gibt ein paar Kunden, die beim Abholen der Karte bereits ein Gratis-Shooting abstauben und einige weitere die auf einem guten Weg sind, hihi.


Wer möchte kann gerne die Karte bei Gelegenheit abholen; wer nicht aus der Nähe kommt dem kann ich sie auch gerne per Post schicken. Ansonsten bekommt ihr gerne beim nächsten Termin ein Exemplar :)


Was haltet ihr von der Bonuskarte? Schwachsinn oder coole Aktion? :D


04 Januar 2016

2016 - neues Jahr - neues Glück

2015 war, wie wohl jedes Jahr, voller Höhen und Tiefen. Aber das ist auch ganz gut so, denn so ist das Leben eben.

Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Jahr war, dass ich einen meiner "Vorsätze" von 2014 tatsächlich in die Tat umsetzen konnte. Ihr wisst ja wie das mit den Vorsätzen so ist, an Silvester ist man noch und Flamme, aber innerhalb der ersten Monate gehen sie meistens irgendwo im Alltag verloren.

Im Herbst diesen Jahres habe ich mein Homestudio eröffnet. Ganz fertig ist es natürlich nocht nicht, denn das ist ein bisschen wie mit dem eigenen kuschligen Zuhause, man bastelt und feilt immer wieder ein daran und wirklich fertig wird man damit nie. Aber mittlerweile habe ich ganz gute Beleuchtungsgrundlagen, ein zauberhaftes Biedermeier-Sofa und ein paar andere hübsche Requisiten. Mein Ziel ist es für jeden Kunden ein eigenes kleines Set bauen zu können, damit jeder seine ganz eigenen individuellen Bilder bekommt. Es soll ein wundersamer kleiner Ort zum Fotografieren und wohl fühlen werden, sowohl bei schlechtem Wetter, wie auch in den kalten Monaten. Natürlich bin trotzdem immer noch bei Wind und Wetter draußen unterwegs ;)

Ich hoffe, ihr konntet auch das ein oder andere Ziel umsetzen und könnt auf ein glückliches 2015 zurücksehen. Apropos, wenn wir schon bei EUCH sind:

Mein herzlichstes, allerliebstes, zuckersüßestes, herzerwärmenstes Dankeschön an euch, euch alle da draußen!

Vielen Dank an alle Models, mit deren Hilfe ich wundervolle Konzeptbilder erschaffen konnte, herzlichen Dank auch für eure Geduld, die bei aufwendigen Shootings in der Tat  manchmal von Nöten ist.

Vielen Dank an alle meine Kunden. Ich habe jedes einzelne Shooting genossen und hatte immer riesengroßen Spaß. Es hat mich gefreut auch im vergangen Jahr wieder viele neue Gesichter kennen lernen und eure individuellen Charaktereigenschaften portratieren zu dürfen.

Vor allem jedoch vielen Dank für jegliche Unterstützung, danke für jedes Like, jeden Kommentar und jegliches Lob sowie Kritik. Im Zeitalter von Social Media ist besonders dieser Support für Künstler jeglicher Art sehr wichtig.

Ich freue mich in 2016 auf viele aufregende Abenteuer, neue wundervolle Gesichter und all die Projekte, die nur darauf warten umgesetzt zu werden.

Euch allen wünsche ich im neuen Jahr nur das Allerbeste, viel Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und was ihr sonst noch braucht.


Alles Liebe

Eure Corinna



19 Oktober 2015

ROSE - unkonventioneller Blues

Heute gibt es einen Beitrag der etwas anderen Art. Wenn mir Dinge gefallen, möchte ich sie anderen Menschen näher bringen. So war das schon immer. Ich möchte euch heute eine Newcomer-Band aus Regensburg vorstellen, deren Musik mich echt begeistert hat, obwohl ich eigentlich gar nicht Fan des Genres bin.

Diese Band nennt sich ROSE. Grundlegend besteht sie aus Simon (Klavier + Gitarre), Antonia (Gesang, Klavier) und Andreas (Cello + Gesang).

Am 10.10. war ich auf einem Konzert, dem ersten großen mit Vollbesetzung, im Clubhaus der Rockin' Gamblers. Das ist eine richtig geile Location übrigens, genau nach meinem Geschmack: Stilvolle Deko, alte Autos und eine Wohnzimmeratmosphäre zum Wohlfühlen mit alten Sofas!

Alle Songs der Band sind Eigenkompositionen, was sowohl Text als auch Musik angeht. ROSE spielen fernab vom Mainstream irgendwas in Richtung Blues. Antonia hat eine engelsgleiche Stimme, in der wahnsinnig viel Kraft steckt. Wenn es um Melancholie in der Musik geht, sind wir wohl alle ein zartes Flüstern á la Lana Del Rey gewöhnt (es ist nicht so, dass ich sie nicht mag, aber) hier Power in der Stimme zu hören, macht die Umsetzung des Themas schon mal wahnsinnig außergewöhnlich und interessant.

Mein Lieblingssong ist definitiv "Fields of Love". Leider ist der noch nicht auf Youtube, sonst hätte ich ihn hier natürlich verlinkt. Es ist schon länger her, dass ein Song bei mir Gänsehaut verursacht hat (Heroes of war - Rise against live), aber der hat's definitiv geschafft - Brrr. Wenn ich mir anschaue, was man heutzutage an Mist in den Charts findet, dann sollten Bands wie ROSE definitiv mehr Aufmerksamkeit bekommen. Was sie machen hat Stil, Charme und Humor, es ist kein 0815-Mist wie man es von einigen anderen Newcomern kennt - "Hey wir gründen eine Band - yeah cool, lass uns Indie oder Pop machen" - Argh - nein Danke!

Es gibt einfach zu viele Gute-Laune-Bands und zu wenige, die Melancholie vernünftig, glaubhaft und gefühlvoll vermarkten. Ich bin ein Fan davon, was sich auch in vielen meiner Bilder widerspiegelt. Simon ist kein Typ für sonnige, lustige Songs, er möchte was anderes an den Mann/die Frau bringen. Natürlich sind dennoch nicht alle Songs von Traurigkeit oder Melancholie geprägt. ROSE singen über viele Dinge. Wo und wie einen die Muse eben gerade küsst. Es gibt durchaus einiges, was einen zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringt, wie beispielsweise "Appswhat", genauso gibt es Songs, die einem das Herz bluten lasssen oder Songs, denen man einfach gerne lauscht.

Auch wenns nicht euer Ding ist, geht zum nächsten Konzert (schon allein der Atmosphäre wegen), ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Ich bin jedenfalls gespannt wie es mit ihnen weitergeht und wünsche der Band für die Zukunft viel Glück und Erfolg!

Hier könnt ihr mal reinhören: (aber live klingt's einfach nochmal besser): ROSE Hörproben und hier findet ihr sie auf Facebook: ROSE


10 August 2015

Reisetagebuch: Andalusien - Tag 1 "Hola Granada!"

"Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumten, und finden doch stets nur uns selbst." - Günter Kunert



Reisen war schon immer ein großer Traum von mir. Träume schiebt man bekanntlich gerne lange vor sich her. Aber jetzt bin an einem Punkt, wo ich sie langsam Wirklichkeit werden lasse. Ein großer Punkt, der mir im Weg stand, war meine Flugangst. Nach einem Flug im letzten Jahr nach Frankfurt und nun nach Spanien habe ich diese Angst großteils überwunden. Darüber bin ich wahnsinnig froh. Spaß machen wird es mir trotzdem nie, ich sehe das eher so als Mittel zum Zweck.

Unser Plan war es das wilde Andalusien kennen zu lernen. Ziel war Granada, von dort aus bereisten wir mit unserem Mietauto (der einzige Ort an dem es temperaturtechnisch wirklich angenehm war) einen Großteil der südlichen Küste Spaniens. Es gab noch so viel mehr, was wir gerne gesehen hätten, aber die Zeit sitzt einem trotz allem immer im Nacken. Die 5 Tage in Spanien waren so vollbepackt mit Erlebnissen, es fühlte sich an, als wären wir viel länger dort gewesen.




Wir hatten ein 4-Sterne-Hotel im zentralen Teil Granads und in der Nähe der Alhambra gebucht, das Hotel "Los Angeles". Von dort aus konnten wir zu Fuß ganz einfach die ganze Stadt bereisen. Das Ambiente war unglaublich beeindruckend. Vor allem die Bar sah wirklich cool aus. Leider war das Wetter abends immer so lauschig, dass kein Mensch (inklusive uns) drinnen sitzen wollte. Auch die Gänge, Hallen, der Essenssaal und sogar die Toiletten auf dem Gang machten ordentlich was her. Trotzdem ist das mit einem 4-Sterne Hotel in Deutschland nicht ganz zu vergleichen. Menschen, die großen Wert auf Luxus und makellose Schönheit des Hotels legen, hätten eventuell ein wenig enttäuscht werden könnten. Denn wenn man genauer hinsah, fielen einem schon Flecken, fehlender Anstrich oder Fließenbrüche auf, Kleinigkeiten, über die man im Normalfall locker hinwegsehen kann. Mir war eigentlich nur wichtig, dass das Bett bequem war und die Klimaanlage ihren Job erfüllte und ich wurde nicht enttäuscht.

 

Nach zwei Stunden Power-Napping auf dem Zimmer brachen wir auf um unsere Tickets für die Alhambra zu besorgen und die Stadt ein wenig zu erkunden, da der Sonntag der einzige Tag war, der noch nicht verplant war.

Bis zum späten Nachmittag ist das Wetter eigentlich sehr erträglich. In Deutschland fühlen sich (meiner Meinung nach) 30 °C schon viel trockener an als in Andalusien. Ab ungefähr 16:00 Uhr ist es aber auch dort nur noch die Hölle. Man muss sich irgendwie mit dem ständigen Schwitzen arrangieren, sonst hat man verloren. 

In der Stadt  war es zu dem Zeitpunkt sehr ruhig. Siesta eben. Man sah nur wenige Menschen auf den Straßen, die Restaurants und Läden waren wie ausgestorben. Die wenigen Leute, die man erblicken konnte, trugen allesamt eine Wasserflasche mit sich. Sobald sich die Abenddämmerung über die Stadt legt, erwacht sie zum Leben. Typisch Deutsch sind ja eigentlich unsere drei Mahlzeiten am Tag. Großes Frühstück, herzhaftes Mittagessen und Abends dann eher nur eine Brotzeit. In Andalusien ist wohl das Abendessen die Hauptmahlzeit. Bestätigen lassen konnte ich mir das leider nicht, aber das schloss ich rein aus den Beobachtungen. Wer sitzt nicht gerne in einem Restaurant und guckt, was die anderen Leute so tun? In den Restaurants sahen wir beeindruckt zu, wie Vorspeisen, Hauptgericht, Dessert und dann noch der ein oder andere Cocktail verschlungen wurde.

Obwohl es Sonntag war, hatten viele kleine Geschäfte oder Kioske geöffnet, die aber den meisten Umsatz wohl mit dem Verkauf von gekühlten Getränken machten. In Granada bekommt man wirklich an jeder Ecke Wasser zu kaufen. Auch in meisten Lokalen, Bars und Restaurants stehen gleich neben dem Eingang Automaten mit gekühlten Getränken, was auch wirklich bitter nötig ist. Da es keinen Pfand gibt wie bei uns, werden die Flaschen einfach im nächsten Mülleimer entsorgt. Bei einem der kleinen Souvenirläden haben wir dann Halt gemacht und einen Fächer gekauft um der Hitze ein wenig Abhilfe zu schaffen. Anschließend besorgten wir die Eintrittskarten. 

Als ich bereits wieder draußen stand, bemerkte ich plötzlich einen Backpacker ein paar Meter vor mir, der ernsthaft eine schlafende Katze im Nacken trug! Ich dachte nur: wie zur Hölle kann die Katze da schlafen und wieso tut sie das überhaupt? Wer Katzen hat, weiß sicher, dass die meisten sich nicht mal gerne auf dem Arm aufhalten. Ich fing an zu lachen und sprach ihn an, ob ich ein Foto von ihm schießen kann. Als ich fertig war, packte mir sein Kumpel eine andere Katze einfach mal kurz auf die Schulter und rief: "You can keep the cat!" Ich rief ihm hinterher, dass wir hier nur eine Woche wären und brachte sie ihm zurück. Wer mich kennt weiß, dass ich die absolute Catlady bin und im Kopf schon kurz ein paar Szenarien durchspielte, wie ich die Süße nur nach Deutschland schaffen kann. Aber hey - ich konnte mich beherrschen.

Wir liefen weiter ins älteste Viertel Granadas - das Albaicín. Mit seinen alten, eigentümlichen Gassen bekommt man einen kleinen Eindruck davon, wie es wohl vor Hunderten von Jahren ausgesehen haben muss. Was für mich auch den spanischen Charme ausmacht, aber gleichzeitig auch viele Leute verstört, sind die vielen Ruinen und verwitterten Häuser in um die Städte. Alles liegt brach. Auch die verdorrte Landschaft unterstreicht dieses triste aber doch sehenswerte Bild. Als wäre die Zeit stehen geblieben. Man hab ich tolle Shootinglocations gesehen, die ich aber mit großer Wahrscheinlichkeit nie nutzen kann. Schade drum. Des Weiteren gibt es im Albaicín sehr viele Kirchen zu besichtigen und nicht zuletzt ein Touristen-Hotspot (den wir natürlich auch aufgesucht haben), eine Plattform mit atemberaubenden Ausblick auf die Alhambra und die ganze Stadt.

Wir ließen uns dann erstmal in einem Restaurant mit schattigem Plätzchen, dem "1866" zu den Füßen der Alhambra nieder. Ich schwomm auf einem Meer von iberischem Schinken und Käse davon, während ein Straßenmusiker neben dem Restaurant Gitarre spielte. Unglaublicher Flair.

Anschließend begannen wir den Aufstieg auf den Hügel um zur Aussichtsplattform der Alhambra zu gelangen. Wir liefen durch verwinkelte und menschenleere Gassen bis wir nach gut 15 Minuten am Ziel waren. Das Bild, welches ich von der Plattform aus geschossen habe, seht ihr in Facebook. Granada ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Ich kann es schlecht in Worte fassen, deshalb lasse ich einfach mal Bilder sprechen: