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25 März 2020

#CorinnaStattCorona!

Ursprünglich sah dieser Beitrag hier ganz anders aus, ich wollte darüber schreiben wie schlimm die Situation ist, dass ich nicht verstehen kann, warum wir wieder alles unterschätzt haben, dass ich Angst um meine und unser aller Zukunft habe... aber weißt du was? Die Medien bombardieren uns gerade schon mit genug schlimmen Nachrichten - weil es davon aktuell einfach viele gibt. Und weil wir an unserer momentanen Situation nichts ändern können - außer natürlich die Regeln befolgen - möchte ich mich lieber den positiven und schönen Seiten dieser Krise widmen. Denn die gibt es mittlerweile und es sind nicht wenige. Je länger wir das durchstehen, desto mehr Gutes sehe ich in der Welt. Und ist es nicht viel sinnvoller und schöner seine Energie darauf zu konzentrieren? Ganz nach dem Motto: Statt Sorgen lieber Nudeln machen? Und davon haben wir vermutlich aktuell alle mindestens genauso viel ;)

SPREAD POSITIVE VIBES

Zwischen all der Ungewissheit, der Angst, der Todesfälle und der Katastrophe gibt es auch Lichtblicke und wunderschöne Dinge, die passieren. Dieses "bleiben Sie gesund", was nach jedem Einkauf statt "schönen Tag noch" ertönt. Es klingt viel wichtiger und schöner als diese andere Floskel. Jemandem ist wichtig, dass es mir gut geht - das ist einfach ein behagliches Gefühl.

Plötzlich läuft unser Leben langsamer, "entschleunigt", wie man aus den Medien so oft hört. Auf einmal gibt es keine wichtigen Termine mehr. Unser kompletter Alltag wird umkrempelt. Wir hören auf uns abzuhetzen. Das Wetter ist schön, ich geh draußen mal ne extra Runde mit dem Hund spazieren. Draußen sein und die Ruhe der Natur genießen, Sonnenstrahlen auf der Haut - das ist der neue Luxus. Lang vor uns hergeschobene Projekte nehmen plötzlich Gestalt an. Man, der Frühjahrsputz ist eh fällig - auf gehts! Endlich komm ich mal dazu dieses Buch zu lesen, die Vorhänge wollt ich schon ewig kürzen und der Schrank muss auch mal wieder aussortiert werden. Die "Irgendwanns" auf der To-Do-Liste werden ganz schnell viel kleiner.

Wann wir wen treffen, wann die Nägel gemacht werden, der Friseurtermin steht, jenes Date, dieser Kinobesuch, all die privaten Wichtigkeiten gibt es gerade nicht. Unsere Luxus-Probleme werden beinahe unsichtbar. Unsere Gesundheit und die Familie sind wichtig. Und natürlich ob wir genug Klopapier im Haus haben. Mein Terminkalender war seit Jahren nicht so leer.

Wir denken täglich an unsere Lieben, lernen Freunde und Verwandte zu vermissen. Telefonieren, Facetimen, schreiben Briefe an sie - immer mit den letzten Worten "Pass auf dich auf". Genauso schön wie ein "ich liebe dich".

Und nicht nur das, die Gedanken kreisen auch um unsere Nachbarn. Wie es wohl der Dame nebenan geht - hat sie eigentlich Familie, die sie unterstützt? Vielleicht klingel ich lieber mal und frage nach statt in Sorge zu sein, niemanden belästigen zu wollen. Die Menschen setzen sich füreinander ein, es werden selbstständig Nachbarschaftshilfen auf die Beine gestellt, kostenlose Babysitter gefunden, Einkaufshelfer organisiert, man teilt aus Nächstenliebe ohne Hintergedanken. Kinder malen Bilder und Erwachsene schreiben liebe Botschaften und Briefe an Altenheime um den Alltag der Menschen zu erfreuen - das ist so wunderschön, dass ich eine Träne im Auge habe. Dieses Engagement brauchen wir für immer - auch wenn wir diese Krise durchgestanden haben.

Unternehmen, die ihren Gewinn sonst mit "Luxusgütern" erzielen, schwenken plötzlich um und produzieren Desinfektionsmittel statt Make-up und Schutzkleidung statt Bademode. Brennereien liefern Apotheken Alkohol um selber Desinfektionsmittel herzustellen. Im Internet findet man überall Anleitungen für DIY-Mundschutz, weil es auch wichtig ist, seine Mitmenschen zu schützen. Auch unsere Arbeitgeber sind von heute auf morgen flexibel geworden. Natürlich kann Homeoffice gemacht werden, wir haben schließlich alle Laptops. Auch Arbeitszeiten werden flexibler gestaltet, weil man merkt, die Firma läuft trotzdem. Man wird kreativ um die Keime zu umgehen, Kassen werden hinter Plexiglas versteckt und in Folie gehüllt, die Kassierer tragen Handschuhe und werfen das Wechselgeld direkt in den Geldbeutel. Wurst- und Käsetheken bauen Lebensmittel-Rutschen damit man sich nicht berühren muss. Lösungen werden gefunden und es ist sogar irgendwie richtig schön anzusehen, wie viele Menschen sich Mühe geben um sich und anderen das Leben in dieser schweren Zeit zu erleichtern.

Und uns wird klar, wie wichtig es ist, endlich die Berufe zu fördern, die in unserem System am essentiellsten sind - allen voran jeden der im Gesundheitswesen arbeitet. Seit Jahren wird um eine bessere Bezahlung, Unterstützung, Entlastung, bessere Arbeitszeiten und mehr Förderung gebeten, auch damit diese Berufe für junge Menschen attraktiver werden und mehr Pfleger auf weniger Patienten kommen. Ich hoffe von Herzen, dass diese Pandemie endlich die Weiche dafür legt, dass sich etwas ändert. Und an dieser Stelle nochmal: vielen Dank an jeden, der gerade hilft diese Krise zu überstehen und sich selbst dabei einem hohen Risiko aussetzt - ohne euch würden wir untergehen und buchstäblich sterben. Ich denke, jeder der schon mal im Krankenhaus lag und auf Hilfe angewiesen war, weiß wie wundervoll es ist, wenn man in guten Händen ist und die Pflege bekommt, die man braucht.♥

Und die Natur, die macht einfach weiter. Es interessiert sie nicht was wir Menschen tun - wobei das stimmt so nicht. Sie ist vermutlich froh darüber. Die Vögel zwitschern ein bisschen lauter, die Sonne scheint ein bisschen heller, der Himmel wirkt klarer, genau wie das Wasser. Der Smog ist weg. Wir hören von überall auf der Welt, wie sie sich erholt, das Klimaziel 2020 ist wieder erreichbar, der CO2-Ausstoß geht zurück. Die Welt hat endlich die Möglichkeit durchzuatmen. Es ist so traurig wie viel Schaden wir anrichten aber gleichzeitig wunderschön zu sehen, wie schnell sich unsere Erde erholt wenn wir plötzlich still stehen.

#stayhome 


ist der Slogan der diese Zeit dominiert. Ich hoffe sehr, dass wir es gemeinsam schaffen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird und wir diese schier unlösbare Aufgabe irgendwie bewältigen können.

Die Gesellschaft ist immer noch gespalten. Es gibt die Vorsichtigen wie mich, die sich aktuell lieber einmal zu oft die Hände waschen, die Verrückten, die Einkäufe hamstern und Zuhause Burgen aus Klopapierrollen errichten und die Menschen, die immer noch nicht begriffen haben wie ernst die Lage ist. Nur weil du 20 bist heißt das nicht, dass du unsterblich bist. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was passiert wenn du Überträger bist und beispielsweise deine Oma infizierst und die diese Krankheit nicht überlebt? Grausamer Gedanke oder? Aber mit diesem Gedanken müssen wir uns beschäftigen! Wir leiden aktuell alle unter dieser sonderbaren und furchteinflösenden Situation. Trotz aller Ärgernisse, keine Urlaube, ausfallende Hochzeiten, Veranstaltungen, die wir nicht besuchen können, kein Fußball und vieles mehr, muss uns bewusst sein, dass es Menschen gibt, die im Moment um ihr Leben ringen, Angehörige, die schier verrückt werden vor Angst, Menschen in Isolation, die niemanden haben, Unternehmen egal wie groß oder klein, die um ihre Existenz bangen...

Je mehr wir zusammen halten und gegen dieses Virus kämpfen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren - gemeinsam sind wir stark - so war es schon immer.

Es ist krass zu sehen, wie schnell sich unser Alltag um 360 ° drehen kann, ohne dass wir untergehen. Es ist möglich. Die Frage ist, ob das System so weiterhin funktioniert und wir unser Verhalten auch nach dieser Krise beibehalten. Denn seien wir mal ehrlich, Termine und dieser schnelle Alltagstrubel werden wieder kommen. Ob dann noch genug Zeit und Willen bleibt um bei der Omi nebenan zu fragen ob sie Hilfe braucht? Ob wir dann noch so viel Solidarität im Alltag zeigen, auf die Umwelt achten und uns Gedanken machen? 

Ich hoffe es. Und ich hoffe diese Krise hat gereicht, damit sich unsere Welt ein bisschen erholt und noch ein wenig länger durchhält, bis wir wirklich verstanden haben, was wichtig ist und lernen es zu pflegen.

04 Februar 2020

Phoenix aus der Asche


Da bin ich wieder!

Gut, um ehrlich zu sein: auf meinen anderen Kanälen war ich nie weg, aber hier war es fast ZWEI Jahre (!!!!) komplett still! Schande über mein Haupt. Das war so wirklich nicht geplant. 

Ich muss ehrlich sagen, das Schreiben fehlt mir. Es fehlt mir sehr. Denn das habe ich in dieser Zeit in all meinen Lebensaspekten komplett vernachlässigt und das obwohl ich schon immer schreibe. Funfakt: Ich hab sogar mal ein Drehbuch geschrieben und versucht ein Buch zu schreiben. Letztlich ist aber aus beiden Sachen nicht wirklich was geworden. 

Vor allem wenn mich Dinge sehr beschäftigen, hilft es mir ungemein meinen Kopf frei zu bekommen und das Chaos in meinen Gedanken zu ordnen, wenn ich es niederschreibe. Oder wenn schlimme Dinge passieren. Ich habe einen sehr langen Text über meine Oma geschrieben, als sie 2013 verstorben ist. Das Schreiben ist unglaublich therapeutisch für mich. Manchmal muss es nicht mal was tiefgründiges sein, es reicht schon einfach nur über ein Thema zu schreiben, Dinge zu beschreiben, meine Meinung wiederzugeben. Deswegen habe ich auch gerne für die Zeitung geschrieben oder für das Magazin aber das habe ich vergangenes Jahr zeitlich bei mir leider gar nicht mehr untergebracht. Das letzte Jahr war für mich privat wie auch beruflich ein bisschen chaotisch. Ich habe in beiden Bereichen viele neue Dinge gelernt und auch lernen müssen, was alles sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Dabei waren das meiste wirklich tolle, positive Erfahrungen! :) Aber das soll jetzt kein Jahresrückblick werden, ich wollte dir nur erklären warum die Dinge so sind wie sie sind.

Was Social Media angeht, speziell Instagram, habe ich allerdings immer das Gefühl, dass es unpassend ist lange Texte unter die Bilder zu klatschen und dass darauf auch niemand so richtig Lust hat, deshalb fasse ich mich in der Regel kurz.

Also kam ich nicht umhin diesen Blog wieder zu reaktivieren. Das Schreiben hat mir so sehr gefehlt und vielleicht gibt es da draußen ja den ein oder anderen der Interesse an diesem Blog hat und gerne mitliest. In Zukunft möchte ich wieder wirklich regelmäßig aktiv sein. Wie regelmäßig das sein wird weiß ich noch nicht, ich denke nicht wöchentlich, eher monatlich. 

Das Themenfeld sollen größenteils fotografische Aspekte sein, Themen die dich interessieren und dir weiterhelfen, grade aus Kundensicht und auf meine fotografischen Aspekte bezogen. Vielleicht verirrt sich auch die ein oder andere kuriose oder lustige Geschichte hier rein, vielleicht aus meinem Fotografischen Alltag oder meinem Privatleben. Wer mich persönlich kennt, weiß dass mir immer seltsame Dinge passieren :D Unter anderem plane ich einige Posts zum Thema Hochzeit(sfotograf), Selbstbewusstsein bei Shootings, aber auch "trockene" Themen wie Infos zum Urheberrecht, Tipps zum Bilddruck und Ähnlichem.

Oder hast du vielleicht sogar ein Thema oder einen Wunsch worüber ich schreiben sollte? Lass es mich wissen.

Machs gut ♥ 

01 April 2018

Glück ist was du draus machst - #Rückblick Januar - März


Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich unglaublich ruhig im Kreise meiner Familie ins neue Jahr gestartet. Darüber war ich sogar ziemlich dankbar und froh. Ich hab das Gefühl, dass ich jedes Jahr ein bisschen weniger Party brauche. Vielleicht werd ich alt, vielleicht werd ich langweilig. Aber who cares? Wir haben seit langem Mal wieder Raclette gemacht (wie vermutlich jeder von euch? ☺) und es war eine riesige unglaublich leckere Fressorgie mit total leckeren Kombinationen wie Garnelen mit Mango. Danke Pinterest für diesen Gaumenschmauß! Müsst ihr auch mal testen! Es war ein schöner Start ins neue Jahr. Während draußen die Raketen den Himmel erleuchteten und die Welt in Smog hüllten, dachte ich über das neue Jahr nach. Wo will ich hin, was wünsch ich mir?


Vorsätze - Pläne - Wünsche
Wie viele von euch hatte ich mir ja auch einige Vorsätze fürs neue Jahr zurecht gelegt. Der vermutlich lustigste davon ist mein Arschloch-Glas. Jedes Mal wenn ich mich (oder jemand anderes in meiner Bude) wie ein Arschloch verhalte, wandern 10 ct in das Glas. Das gilt aber eben nur für Arschloch-Reaktionen. Wer zurecht aufgebracht ist, provoziert wird oder Ähnliches ist davon natürlich freigestellt ;) Ein weiterer Vorsatz war es viel organisierter zu werden. Vielleicht seid ihr auch Kreativ-Menschen, dann könnt ihr das vermutlich ein bisschen nachvollziehen... ich werkle einfach gerne vor mich hin in meinem kreativen Chaos, so fühle ich mich am wohlsten, aber um erfolgreich und effizient zu arbeiten braucht man leider doch ein gewisses Maß an Organisation, das ich gerne immer wieder zur Seite schiebe. Fürs neue Jahr hatte ich geplant, einfach mehr mit Listen und Kalendern zu arbeiten, außerdem habe ich dank neuer Hardware meinen Workflow mega optimieren können. Bis jetzt klappt das also ganz gut. Auf meiner Liste stehen ansonsten noch "Aktionen" und "kreative Projekte" umzusetzen. An beiden Aufgaben bin dran ;) Der einzige Punkt, der momentan schleifen gelassen wird (man kann ja nicht alles perfekt machen! :D) ist die Fitness-Geschichte, aber das wird schon.
nicht sichtbar: 20 ct, die bereits darin liegen (gute Quote oder?)


Sie hat Ja! gesagt - auf nach Amberg
Mitte Januar stand die erste Hochzeit des Jahres für mich auf dem Plan, zu der mich meine Mama begleitete. Das klingt erstmal ziemlich seltsam, aber zu dem Zeitpunkt konnte ich aufgrund meiner nervigen Fußverletzung eine solche Strecke noch nicht alleine fahren. Fotografieren, zur Location gehen, rumwuseln und länger als gewohnt Auto fahren sind eben doch noch etwas zu viel für Füßchen gewesen. Die Trauung von Jana & Tobi war wunderschön und weil ich die Jana schon ein bisschen kenne, kamen auch mir zwischenzeitlich die Tränen - hach! Es war für mich ein wunderbarer Start in die Hochzeitssaison 2018.


On the road to Buchen 
Als der Januar bereits fast vorüber war, setzten wir einen lang geplanten Wunsch relativ spontan in die Tat um als wir zufällig auf eine Züchterin für Aussiedoodles in der "Nähe" stießen. Alle anderen Aussiedoodle-Würfe waren entweder bereits reserviert oder so weit weg, dass ich dem Welpen so eine lange Fahrt nicht zumuten wollte. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind nach Buchen gefahren. Die Welpen waren alle so wunderschön - aber dann kam er. Er legte seine Vorderpfoten auf mein Bein, kam ganz nah zu meinem Gesicht und sah mir in die Augen. BÄM - ich war verliebt. Der kleine Racker hält uns ganz schön auf Trab aber er ist auch ein mehr als wundervolles Familienmitglied. Jeden Abend, den ich vor dem Rechner verbringe liegt der kleine Pups neben mir und döst oder kaut auf seinem Knochen rum. Mit Ace im Haus fühlt man sich niemals allein, den der kleine Stalker ist nämlich immer in meiner Nähe und guckt was ich so mache :) Mehr Infos über Ace gibts hier.





Im Februar hab ich bereits fleißig an meinen Vorsätzen gearbeitet und direkt mal die zwei ersten freien Projekte des Jahres umgesetzt.

Von Priestern und Orks
Das erste Projekt war ein Cosplay-Shooting mit meinem Freund Chris. Er hat ein unfassbar cooles Priester-Cosplay aus World of Warcraft (wer es nicht kennt: ein Mehrspieler-Rollenspiel, bei dem man nicht auf Pause drücken kann und Internet braucht um es spielen zu können) angefertigt. Ich war so angetan, weil ich das Game selber jahrelang gespielt hab und auch noch als Klasse einen Priester. Meiner sah zwar nicht so aus, aber vertraut wars mir trotzdem und um all den wunderbaren Ingame-Jahren Tribut zu zollen, musste ich das auf jeden Fall fotografieren - außerdem ist Fantasy einfach mein Ding.


Cinderella im Schnee
Mitte Februar hatten Christina und ich eigentlich bereits die Hoffnung auf Schneefall (und liegen bleiben) aufgegeben und unsere Idee vorerst begraben. Wir trafen uns schließlich um ihren Geburtstag nachzufeiern und der Zufall bescherte uns einen Tag vorher mega viel Neuschnee. Wir konnten unseren Augen kaum trauen und waren unfassbar aufgeregt. Großer Gott, wir waren ja so glücklich. Die Planung für das Shooting musste natürlich entsprechend schnell gehen und dafür, dass alles mega kurzfristig war, sind einfach großartige Fotos entstanden. Ihr könnt euch wirklich auf ein paar märchenhafte Bilder freuen. Das Beste an dem Ganzen ist: das Kleid gehört nun zu meinem Fundus und zukünftig könnt ihr auch in die Rolle von Cinderella schlüpfen ♥ Einen genauen Umfang sowie Preis werde ich aber noch bekannt geben.
Ein kleines Outtakebild ;)

Glück ist was du draus machst
Besonders im Kopf bleiben werden mir die vielen wundervollen Spaziergänge mit Ace am Altwasser und durch die Felder in unserem geliebten Hinterland während die Sonne lachte, aber unsere Wangen von der Kälte brannten. Manchmal hab ich die Kamera mitgenommen und seit sehr langer Zeit wieder mal ganz ungezwungen fotografiert. Einfach was ich sah und mir gefiel. Klar mit dem Gedanken an Perspektive, Ausschnitt und alles. Aber ohne diesen Druck irgendwas tolles für Social Media oder sonst jemanden anzufertigen. Einfach für mich. Aus Freude an der Fotografie. Das tat so gut.  Das hat mir wieder Mal aufs neue gezeigt, dass die kleinen und einfachen Dinge im Leben einen am glücklichsten und reichsten machen. Vergisst man leider viel zu oft.







Der März verflog in meinen Augen regelrecht. Ich kann manchmal einfach nicht verstehen wohin die Zeit rennt. Seit wann ist das so? Früher dachte ich immer, das sagen immer nur alte Leute, aber entweder gehöre ich da jetzt dazu oder das war einfach Unsinn. Wer weiß?

Bloggerstammtisch
Im März war ich zu meinen allerersten Stammtisch überhaupt eingeladen - wie aufregend! Die liebe Denise von MissXtravaganz hat das ganze wirklich super organisiert und ich fühlte mich durchaus ein wenig geehrt eingeladen worden zu sein. Stattgefunden hat das ganze Meetup im Marple & Stringer, was übrigens echt zu empfehlen ist. Das Essen ist mega lecker und total gut gewürzt, ich finde das wird in manchen Lokalen immer etwas vernachlässigt. Mit dabei waren noch viele andere Mädels und auch Jungs aus der Regensburger Blogger/Influenzer/Fotografie und Instagramszene. Es war sehr interessant sich mit den Leuten dort auszutauschen und es sind durch und durch total sympathische liebe Menschen und ich freue mich deshalb sehr auf den nächsten Stammtisch. Einige von ihnen kannte ich schon vorher online, aber es ist einfach total schön, die Menschen hinter den Profilen kennen zu lernen, weil einem das grade auch wieder zeigt, was das Internet (und vielleicht speziell Instagram) für eine Scheinwelt sein kann. Alles was man dort sieht, ist immer nur ein Bruchteil aus dem Leben eines Menschen. Man kann niemals aufgrund dessen auf die Person dahinter schließen :)


Neue Fantasyaktionen
Immer wieder wenn ich an meinen Schreibtisch sitze, fällt mein Blick auf diesen kleinen Notizzettel, auf dem ich zwischen den Jahren meine Vorsätze notiert hab. Eines schönen Märzabends hab ich alles verworfen, was ich sonst so geplant hatte (inklusive Schlafenszeiten) und mich vor dem Rechner einquartiert. Vor mir mein dickes, fettes Projektbüchlein und eine große Tasse Kaffee. Los ging's! Einige Stunden und viele sprudelnde Ideen später waren ein paar Seiten im Projektbuch voll geschrieben und einige Päckchen auf dem Weg zu mir. Ich hab mir so viele wunderbare Dinge einfallen lassen; ihr werdet begeistert sein <3 Ich kann es selber kaum erwarten, bis endlich alle Sachen da sind und ich mit dem Basteln beginnen kann - es ist nämlich noch viel zu tun und wenn die Zeit weiter so rennt bin ich erst zu Weihnachten fertig ☺

Ich bin sowas von bereit für den Frühling - kann es kaum erwarten endlich wieder Blumen außerhalb der Badewanne in freier Natur zu erleben und freue mich auf alle neuen und alten Kunden, die im Frühling den Weg zu mir finden <3


10 März 2018

Hi, ich bin Ace!



Seit Ende Januar haben wir Zuhause und somit irgendwie auch im Studio Zuwachs. Der ein oder andere konnte das schon in meinen Insta-Storys verfolgen oder auch in meinem privaten Feed. Hier möchte ich euch den kleinen Racker aber mal richtig vorstellen und euch auch einige Infos mit auf den Weg geben. 

Sein Name ist Ace (gesprochen wie Ass auf Englisch), aktuell ist er 4,5 Monate jung. Auch wenn viele anhand seiner riesigen Vorderpfotis meinen er wird noch viel wachsen, laut Züchterin wird er nicht recht viel größer als 40 cm Schulterhöhe und die hat er auch bald erreicht. Eine super Größe für einen Wohnungshund wie ich finde. Ace ist eine Mischung aus Australian Shepherd und Mini-Pudel; ein sogenannter Aussiedoodle. Aussiedoodles sind keine Mischlinge sondern Hybridhunde (auch Designerhunde genannt), aufgrund der gewollten Kreuzung zweier Rassen. Durch den Pudel verlieren sie keine Haare und lösen daher wenig bis keine Allergien bei empfindlichen Allergikern aus. Ich kann das bestätigen, denn seit einigen Jahren leide ich unter einer Kreuzallergie was Hunde und Katzen angeht. Aus diesem Grund hatte ich die letzten Jahre kein eigenes Haustier bis ich von den Doodles erfahren habe. Im Gegensatz zu anderen Hunden reagiere ich bei Ace gar nicht. Er schläft in meinem Bett, was bei den Katzen meiner Mama beispielsweise undenkbar war und ist. Also für alle Allergiker unter euch: denkt doch mal über einen Doodle nach. Am besten ist es aber vorher einen Test durchzuführen, da es laut neuen Erkenntnissen keine 100 %igen hypoallergenen Hunde gibt. Es ist auch bei jedem Menschen ganz individuell wie empfindlich er reagiert.

Ein Leben ohne Haustiere ist für mich einfach undenkbar. Ich bin absolut verliebt in diesen kleinen Kerl. Und wenn ihr ihn erstmal kennen gelernt habt, wird er sich mit seinen drolligen Pfoten einen Weg in euer Herz ertapsen! ☺

Achja, falls ihr euch fragt, wie wir auf diesen seltsamen Namen gekommen sind... Hannes und ich nennen unsere Tiere schon seit Jahren nach One-Piece-Charakteren (wer es nicht kennt; es ist eine japanische Zeichentrick-Serie, auch Anime genannt). Ich bzw. meine Mama hat noch einen Kater namens Zorro, dann gab es noch eine Nami und einen Ruffy.



Was für euch als Kunden wichtig zu wissen ist:

  • Da Ace ein Australian Shepherd - Pudel-Mix ist verliert er absolut KEINE Haare. Nur beim Bürsten. Dabei verliert er aber auch keine Haare, es handelt sich lediglich um verknotete Haare, die man mit der Bürste rupft. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass ich mehr Haare verliere als der Kleine, hihi. Es besteht die Möglichkeit, dass sich während des Erwachsen werdens noch ändert, aber die ist sehr gering.
  • Ace ist ein sehr liebenswürdiger, freundlicher und auch sehr neugieriger Welpe. Er wird gerne auf euch zugehen, denn er liebt Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
  • Taschen am Besten immer auf Tisch oder Stühlen parken, da ihn seine Neugierde gerne dazu treibt, überall sein Köpfchen reinzustecken ☺
  • Wenn ihr nicht möchtet, dass Ace während eures Make-ups oder auch während des Shootings durch die Wohnung wuselt, kann er auch ohne Probleme währenddessen bei Hannes oder anderen Familienmitgliedern deponiert werden und dort ein Nickerchen machen oder Spielen.
  • Im Studio selbst darf Ace sich nicht aufhalten, daher werdet ihr dort auch absolut keinen Hinweis auf einen Hund entdecken können. Ein Hundegitter (eigentlich eher ein Gitter für Kleinkinder, haha) versperrt ihm den Weg dorthin. Wir können jederzeit das Tor per Knopfdruck öffnen und durchgehen, es schließt auch automatisch.

01 Januar 2018

Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen

Noch nie war ich so froh, dass ein Jahr endlich zu Ende ging wie bei 2017. Privat war das Jahr bis auf einige natürlich auch sehr schöne Momente wirklich mies. Ich will an dieser Stelle aber gar nicht weiter darauf eingehen und lieber in Richtung Sonne und neuer Möglichkeiten blicken. Meine Fußverletzung ziemlich genau zur Mitte des Jahres hat mir einen großen Strich durch sämtliche Planungen und Ereignisse gemacht. Aber was soll's? Leben heißt flexibel sein. Ich habs überstanden und das beste draus gemacht. Ich musste so lang (im wahrsten Sinne des Wortes) die Füße stillhalten, dass ich mich unfassbar gefreut mich wieder in Arbeit und Projekte stürzen zu können. In der Zeit des Stillstandes hatte ich viel Zeit zum Kraft tanken und kann nun wirklich motiviert und positiv ins neue Jahr starten. 

Neben vielen kleineren fotografischen Höhepunkte waren meine Arbeiten für die Vernissage im September definitiv mein Höhepunkt des Jahres (bei der ich übrigens echt guten Kaffee kennen lernen durfte). Es war einfach eine unfassbar interessante Erfahrung trotz Auftragsarbeit kreativ arbeiten zu können. Die einzige Vorgabe, die ich hatte war den Schmuck in Szene zu setzen. Wie ich das umsetze war aber komplett mir überlassen. So zu arbeiten war für mich eine ganz neue Erfahrung, über die ich mich nach wie vor freue und sehr stolz auf die Ergebnisse bin.

So I close my eyes to old endings
and open my heart to new beginnings


Ich schmiede schon viele Pläne für das neue Jahr, jetzt müssen sie nur noch in die Tat umgesetzt werden. Ein bzw. mehrere Ziele werden es sein ein paar neue Aktionen für euch ins Leben zu rufen. Damit ist allerdings auch einiges an Arbeit verbunden um das ganze so individuell wie möglich zu gestalten, es wird also noch ein bisschen dauern. Mehr möchte ich aber dazu noch nicht verraten. Ansonsten habe ich auch einige freie Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen würde. Im Alltagstrubel vergisst man manchmal wie wunderbar es sein kann, einfach der Kreativität freien Lauf zu lassen und Geschichten zum Leben zu erwecken. 

Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls auf 2018 und alle kommenden Abenteuer. Lasst euch gesagt sein, die Ideen in meinem Köpfchen brodeln nur so. Hach wenn der Tag doch nur 48 h hätte!

Dankeschön


Irgendwie ist es doch nur allzu menschlich am Jahresende auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zu reflektieren. Dabei fällt mir vor allem ein Wort ein: Dankbarkeit. Ich bin sehr dankbar für alles was ich habe und in erster Linie auch für alle Menschen, die mich unterstützen. Neben meiner Familie und meinen Freunden kommt da natürlich auch ihr.

Deshalb möchte ich jedem von euch auch mal Danke sagen. Danke, dass du diesen Text hier liest. Danke für jeden Like in einer Zeit, in der gern weiter gescrollt wird. Danke für jeden Kommentar in einer Zeit, in der man doch keine hat. Danke für jede Nachricht in einer Zeit, in der man sich diese nicht gern für Fremde nimmt.

Danke für euren Support. Das ist grade nicht nur so beliebig dahergesagt, nein - es ist ehrlich. Ich bin im Vergleich zu Bibisbeautypalace oder wem auch immer eine verhältnismäßig kleine Seite und sehe daher wirklich jede Interaktion und freue mich auch gleichermaßen über jede! Wirklich. Vor allem auch über die Menschen, von denen ich regelmäßig was sehe und das teilweise schon über Jahre. Es klingt vielleicht dämlich, aber für Menschen wie mich, die Social Media als Plattform nutzen sind diese "Kleinigkeiten" extrem wichtig. Denn jedes Mal wenn ihr etwas liked, sehen das auch Freunde von euch und wiederum deren Freunde. Mit einem einzigen Klick könnt ihr für mich und auch andere Seiteninhaber verdammt viel tun :) Und weil ich natürlich nicht jedem einzeln Danke sagen kann, wollte ich das einfach mal hier honorieren, ihr seid großartig.

Das größte Gut


Und nun zu einem ganz anderen, gar nicht erfreulichen Thema. Ihr kennt das sicher: oft kommt es uns so vor, als seien unsere Probleme riesig und nicht zu bewältigen. Wir regen uns über Kleinigkeiten auf, über Dinge die in anderen Situationen eigentlich völlig nebensächlich wären. Aber so sind wir Menschen nun mal. Das ist keinem vorzuwerfen. Dennoch sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass das Wichtigste trotz allem immer noch unsere Gesundheit ist. Wir haben schließlich nur ein Leben. Schweren Herzens habe ich die traurige Nachricht gelesen, dass die wunderbare Kim von Kimspiriert von Silvester auf Neujahr ihren mutigen Kampf gegen den verdammten Krebs verloren hat. Vielleicht haben ja einige von euch ihren Blog und ihr Leben verfolgt. Sie hat den Menschen jeden Tag aufs neue gezeigt, dass man auch mit einer Krankheit wie Krebs schöne Dinge erleben und positiv sein kann. Sie war und ist immer noch ein wunderbares Vorbild. Deshalb ist mein größter Wunsch für das neue Jahr für euch alle da draußen, für meine Familie und meine Freunde, dass ihr alle gesund bleibt. 


Ich wünsche euch ein Jahr voller Träume, Magie, Abenteuer, wunderbarer Momente, Frieden, voller Leben, Küsse von Menschen die euch lieben und viel Lachen, das von Herzen kommt. 

Alles Liebe, eure Corinna

22 Oktober 2017

Herbstkinder


eine kleine Liebeserklärung an den Herbst


Endlich ist er da, mein geliebter Herbst. Versteht mich nicht falsch: ich liebe den Sommer. Es gibt wohl fotografisch gesehen, keine schönere Zeit als die wundervollen Gegenlichtstunden am Ende eines heißen Sommertages. Aber der Herbst... der Herbst hat nochmal seinen ganz eigenen Zauber. Vor kurzem hatte es noch 30 Grad - plötzlich steht das Licht anders, der Geruch von Veränderung liegt in der Luft. Es ist Herbst.

Die Natur ist im Wandel. Es ist eine Art zweiter Frühling. Statt Blüten überall färben sich die Blätter in den schönsten Farben. Die Welt wird bunt, sie erstrahlt warm obwohl die Temperaturen sinken. Was gibt es schöneres als Herbstsonne, die sich den Weg durch rot-orange Blätter bahnt und sie noch mehr zum leuchten bringt? Das gehört für mich zu den kleinen Dingen, die das Leben schön machen. Viel zu oft werden sie im hektischen Alltag vergessen [Zombieland, Regel #32: Genieß die kleinen Dinge - da soll noch einer sagen aus Filmen lernt man nichts]

Ich liebe Spaziergänge durch den bunten Wald, während man von den letzten warmen Sonnenstrahlen geküsst wird. Aufsammeln was die Natur mir schenkt; Kastanien, Blätter, Eicheln und Schwammerl. Früh morgens liegen Nebelschwaden über der Welt, während die Luft immer kälter wird. Endlich Zeit zur Kürbisernte und erste Halloweenvorbereitungen. Ich schnitze ein bisschen talentlos eine halbwegs gruselige Fratze in die orangen Köpfe während Hannes aus den Überbleibseln Kürbissuppe kocht.

Endlich wieder Zeit für kuschlige Pullover und riesige Schals, in denen man sich verkriechen kann. Schocktober Filmnächte - mal wieder alte Klassiker wie Halloween oder Nightmare on Elm Street rauskramen und mit Chips vor der Glotze genießen, während es draußen wie aus Kübeln schüttet. Eingemummelt in die Kuscheldecke, die das halbe Jahr im Schrank auf ihre großen Auftritte zur kalten Jahreszeit gewartet hat.

Draußen herrschen frostige Nächte, während drinnen die ersten Feuer im Kachelofen entzündet werden, die kuscheligste Wärme überhaupt. Die Wohnung ist in Kerzenschein getaucht während man abends heiße Schokolade schlürft. 

Hach, Herbst. Du bist wunderbar.



Natalie - 2016



Den Großteil des Sommers habe ich dank meiner Verletzung leider verpasst. Deshalb war meine Vorfreude auf den Herbst riesig. Im Moment mache ich erste Gehversuche - zum ersten Mal seit fast vier Monaten ohne den Entlastungsschuh. Es geht endlich bergauf. Leider vergeht diese wundervolle Jahreszeit viel zu schnell. Aber ich bin ganz guter Dinge noch einen meiner geliebten Herbstspaziergänge zwischen all diesen leuchtenden Farben machen zu können :)


01 Oktober 2017

Vernissage "Festival für die Sinne"


Heute möchte ich euch ein bisschen was über den Eröffnungsabend unserer lang geplanten Vernissage erzählen. Ich war ein bisschen aufgeregt, weil es im Grunde meine erste richtige Vernissage war. Die Ausstellung vom VHS Kurs und die von meinem Fotoclub (bei dem ja hauptsächlich Kinder dabei sind) zähl ich mal nicht mit. Unsere Vernissage selbst trug den geflügelten Titel "Festival für die Sinne", passend wie die Faust aufs Auge. Leider verging die Zeit wie im Flug. Ich wünschte der Abend wäre länger gewesen.

Ausgerichtet wurde die Vernissage in den ausgefallenen Räumlichkeiten der Kaffeerösterei & Brennerei Schweiger, die die Besucher mit Likören, Edelbränden und Kaffee versorgten. Ich werde auf jeden Fall nochmal dort vorbeischauen und mich mal beraten lassen, denn der Kaffee beim Aufbauen war echt unfassbar lecker! Das Team ist übrigens auch total nett und man kann sich wunderbar miteinander unterhalten :) Interessant an den Räumlichkeiten ist übrigens, dass Verkaufsraum und Produktion am selben Ort sind. Deshalb konnte ich meine Flyer in der riesigen Kaffeemühle ausstellen - ne tausend mal coolere Präsentationsfläche als ein langweiliger Tisch.

Den bunten Haufen an Ausstellern vereint und das ganze organisiert hat die wunderbare Lisa von Eigen Art. Sie ist selbst ein kreativer Kopf und zeigte bei der Vernissage vor allem ihre selbst gemalten Kunstwerke und Edelsteine in verschiedenen Formen. Hier seht ihr einen kleinen Ausschnitt ihrer Arbeit. Weitere Bilder folgen noch via Facebook oder noch besser: ihr guckt euch einfach die Originale vor Ort an ;) 

Für das leibliche Wohl sorgte das Team von AMITA mit ihren ayurvedischen Häppchen. Dem gegenüber war ich erst ein bisschen skeptisch, denn ich bin doch eigentlich eher der deftige Esser.  Des weiteren wurde ein Teil der Speisen mit einer Blüte garniert serviert. Ich dachte nur: ich bin doch kein Kaninchen! Aber da ich ja doch irgendwie ein sehr offener Mensch bin, hab ich einfach mal probiert und ich muss ehrlich sagen, es war super lecker, sodass ich mehrmals nachgefasst habe. Die Blüte hat übrigens ein bisschen wie ein echt scharfes Radieschen geschmeckt. Egal wie skeptisch man ist, man sollte immer Neues ausprobieren und über seinen Tellerrand blicken :)

Ayurvedische Leckereien
Musik machten natürlich meine lieben Freunde von ROSE - das war echt der perfekte Sound zur Vernissage. Nicht zu aufdringlich, aber trotzdem mit viel Leidenschaft.  Und immer wieder zuckersüß wie sie extra für mich meinen Lieblingssong ankündigen. Ich werd jedes Mal ein bisschen rot! Ihr seid einfach toll! Auch beim restlichen Publikum kamen ihre selbst geschriebenen Songs wirklich gut an. Hört mal rein und überzeugt euch selbst :) 

Die letzten im Bunde waren Naturbetten Schmidleitner. Für alle, die der nächtlichen Ruhe beraubt werden vielleicht die richtige Anlaufstelle um wieder zu einem gesunden Schlaf zu finden. 

Aber nun ein paar mehr Hintergrundinfos zu meinem Beitrag. Ich durfte mich im Vergleich zu meinen sonstigen Arbeiten mal mit was ganz Neuem beteiligen! Normalerweise setze ich Menschen oder je nachdem auch mal Fabelwesen in Szene. Diesmal allerdings galt meine Aufmerksamkeit den Schmuckstücken von Eigen Art. Mein Ziel war eine kunstvolle Inszenierung von Mensch und Edelstein (und meinen Kostümen, hihi). 

Die Schwierigkeit lag definitiv darin jedes einzelne Bild anders aussehen zu lassen obwohl der Fokus bei den meisten Bildern immer gleich lag: nämlich auf der Halskette. Abgesehen davon durfte auch nichts ablenken. Deshalb habe ich auf den meisten Bildern das Gesicht des Models nur angeschnitten - Augen lenken natürlich viel zu sehr ab. 


ROSE live on stage
Am Ende hatte ich 10 vollkommen unterschiedliche Bilder zum selben Thema. Das erste Mal, dass ich wirklich in einer Serie gearbeitet habe. Ich bin mega stolz auf die Ergebnisse und freue mich total mal in eine komplett andere Richtung gegangen zu sein, aber das immer noch mit einem Hauch Corinna. Es war ein riesen Spaß die Bilder umzusetzen und sich kreativ austoben zu können, denn Lisa überlies mir völlig freie Hand was die fertigen Bilder anging. Zwei meiner Werke konntet ihr ja bereits auf meiner Seite betrachten. Nach und nach werde ich auch die restlichen Bilder hochladen. Ich hoffe sie gefallen euch, lasst gerne Feedback da.

Am Eröffnungsabend herrschte eine grandiose Stimmung. Während ROSE für den Hintergrundsound sorgten, schlenderten die Besucher durch die Rösterei und liesen die Kunst auf sich wirken, probierten alles aus und unterhielten sich. Die Wände waren gespickt mit meinen Fotografien und den gemalten Bildern von Lisa. In jeder Ecke gab es was neues zu entdecken. Das Besondere an unserer Vernissage war einfach, dass es keine sterile Ausstellung war, wie man es aus einigen Galerien kennt. Es war ein ungezwungenes Aufeinander treffen von verschiedenen Menschen, die überzeugt davon sind, was sie tun. Das zwanglose Unterhalten mit den Künstlern und Ausstellern, die vielen Dinge, die es zu entdecken gab; schon allein die Location sorgte dafür, dass sich alles gemütlich und man sich selbst Willkommen fühlte. 

Aktuell bin ich leider immer noch gehandicapt was mein Bein angeht, weshalb ich auf derVernissage deshalb mithilfe meiner Krücken und einem rollenden Hocker unterwegs war. Zwischendurch echt anstrengend aber ich bin ungeheuer froh, dass ich überhaupt dabei sein konnte. Ich durfte ein paar tolle Gespräche mit einigen lieben Menschen führen. Es macht so viel mehr Spaß von Angesicht zu Angesicht mit den Leuten über seine Arbeit sprechen zu können. Es war großartig. Vielen Dank an alle. Das war übrigens definitiv nicht meine letzte Vernissage! ;)

Hi, wir sind die Aussteller!

04 Januar 2016

2016 - neues Jahr - neues Glück

2015 war, wie wohl jedes Jahr, voller Höhen und Tiefen. Aber das ist auch ganz gut so, denn so ist das Leben eben.

Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Jahr war, dass ich einen meiner "Vorsätze" von 2014 tatsächlich in die Tat umsetzen konnte. Ihr wisst ja wie das mit den Vorsätzen so ist, an Silvester ist man noch und Flamme, aber innerhalb der ersten Monate gehen sie meistens irgendwo im Alltag verloren.

Im Herbst diesen Jahres habe ich mein Homestudio eröffnet. Ganz fertig ist es natürlich nocht nicht, denn das ist ein bisschen wie mit dem eigenen kuschligen Zuhause, man bastelt und feilt immer wieder ein daran und wirklich fertig wird man damit nie. Aber mittlerweile habe ich ganz gute Beleuchtungsgrundlagen, ein zauberhaftes Biedermeier-Sofa und ein paar andere hübsche Requisiten. Mein Ziel ist es für jeden Kunden ein eigenes kleines Set bauen zu können, damit jeder seine ganz eigenen individuellen Bilder bekommt. Es soll ein wundersamer kleiner Ort zum Fotografieren und wohl fühlen werden, sowohl bei schlechtem Wetter, wie auch in den kalten Monaten. Natürlich bin trotzdem immer noch bei Wind und Wetter draußen unterwegs ;)

Ich hoffe, ihr konntet auch das ein oder andere Ziel umsetzen und könnt auf ein glückliches 2015 zurücksehen. Apropos, wenn wir schon bei EUCH sind:

Mein herzlichstes, allerliebstes, zuckersüßestes, herzerwärmenstes Dankeschön an euch, euch alle da draußen!

Vielen Dank an alle Models, mit deren Hilfe ich wundervolle Konzeptbilder erschaffen konnte, herzlichen Dank auch für eure Geduld, die bei aufwendigen Shootings in der Tat  manchmal von Nöten ist.

Vielen Dank an alle meine Kunden. Ich habe jedes einzelne Shooting genossen und hatte immer riesengroßen Spaß. Es hat mich gefreut auch im vergangen Jahr wieder viele neue Gesichter kennen lernen und eure individuellen Charaktereigenschaften portratieren zu dürfen.

Vor allem jedoch vielen Dank für jegliche Unterstützung, danke für jedes Like, jeden Kommentar und jegliches Lob sowie Kritik. Im Zeitalter von Social Media ist besonders dieser Support für Künstler jeglicher Art sehr wichtig.

Ich freue mich in 2016 auf viele aufregende Abenteuer, neue wundervolle Gesichter und all die Projekte, die nur darauf warten umgesetzt zu werden.

Euch allen wünsche ich im neuen Jahr nur das Allerbeste, viel Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und was ihr sonst noch braucht.


Alles Liebe

Eure Corinna



19 Oktober 2015

ROSE - unkonventioneller Blues

Heute gibt es einen Beitrag der etwas anderen Art. Wenn mir Dinge gefallen, möchte ich sie anderen Menschen näher bringen. So war das schon immer. Ich möchte euch heute eine Newcomer-Band aus Regensburg vorstellen, deren Musik mich echt begeistert hat, obwohl ich eigentlich gar nicht Fan des Genres bin.

Diese Band nennt sich ROSE. Grundlegend besteht sie aus Simon (Klavier + Gitarre), Antonia (Gesang, Klavier) und Andreas (Cello + Gesang).

Am 10.10. war ich auf einem Konzert, dem ersten großen mit Vollbesetzung, im Clubhaus der Rockin' Gamblers. Das ist eine richtig geile Location übrigens, genau nach meinem Geschmack: Stilvolle Deko, alte Autos und eine Wohnzimmeratmosphäre zum Wohlfühlen mit alten Sofas!

Alle Songs der Band sind Eigenkompositionen, was sowohl Text als auch Musik angeht. ROSE spielen fernab vom Mainstream irgendwas in Richtung Blues. Antonia hat eine engelsgleiche Stimme, in der wahnsinnig viel Kraft steckt. Wenn es um Melancholie in der Musik geht, sind wir wohl alle ein zartes Flüstern á la Lana Del Rey gewöhnt (es ist nicht so, dass ich sie nicht mag, aber) hier Power in der Stimme zu hören, macht die Umsetzung des Themas schon mal wahnsinnig außergewöhnlich und interessant.

Mein Lieblingssong ist definitiv "Fields of Love". Leider ist der noch nicht auf Youtube, sonst hätte ich ihn hier natürlich verlinkt. Es ist schon länger her, dass ein Song bei mir Gänsehaut verursacht hat (Heroes of war - Rise against live), aber der hat's definitiv geschafft - Brrr. Wenn ich mir anschaue, was man heutzutage an Mist in den Charts findet, dann sollten Bands wie ROSE definitiv mehr Aufmerksamkeit bekommen. Was sie machen hat Stil, Charme und Humor, es ist kein 0815-Mist wie man es von einigen anderen Newcomern kennt - "Hey wir gründen eine Band - yeah cool, lass uns Indie oder Pop machen" - Argh - nein Danke!

Es gibt einfach zu viele Gute-Laune-Bands und zu wenige, die Melancholie vernünftig, glaubhaft und gefühlvoll vermarkten. Ich bin ein Fan davon, was sich auch in vielen meiner Bilder widerspiegelt. Simon ist kein Typ für sonnige, lustige Songs, er möchte was anderes an den Mann/die Frau bringen. Natürlich sind dennoch nicht alle Songs von Traurigkeit oder Melancholie geprägt. ROSE singen über viele Dinge. Wo und wie einen die Muse eben gerade küsst. Es gibt durchaus einiges, was einen zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringt, wie beispielsweise "Appswhat", genauso gibt es Songs, die einem das Herz bluten lasssen oder Songs, denen man einfach gerne lauscht.

Auch wenns nicht euer Ding ist, geht zum nächsten Konzert (schon allein der Atmosphäre wegen), ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Ich bin jedenfalls gespannt wie es mit ihnen weitergeht und wünsche der Band für die Zukunft viel Glück und Erfolg!

Hier könnt ihr mal reinhören: (aber live klingt's einfach nochmal besser): ROSE Hörproben und hier findet ihr sie auf Facebook: ROSE


12 Juli 2015

Was tut die eigentlich den ganzen Tag? - Ein paar Hintergrundinfos



Heute möchte ich mal ein Thema ansprechen, bei dem es mich schon lange in den Fingern juckt. Und zwar geht es heute darum, was ich eigentlich so tue und warum ich nicht jeden Tag neue oder außergewöhnliche Bilder zeigen kann.

Für die, die es noch nicht wissen: Ich betreibe Jetzt gibt's Beef! (noch) nicht hauptberuflich. Das ist für mich momentan leider noch nicht möglich. "Hauptberuflich", wenn man so will, arbeite ich Teilzeit in einem Büro. Neben dieser Tätigkeit gibt's natürlich noch meine Arbeit bei Jetzt gibt's Beef! und (meist) an den Wochenenden schreibe und fotografiere ich noch für die Zeitung. Das macht auch riesigen Spaß, denn hier lernt man immer wieder neue Menschen kennen, springt über gewisse Schatten und ich kann meine zwei Leidenschaften Schreiben und Fotografieren miteinander vereinen. Auch wenns nur für die Zeitung ist und ich quasi nur ein Dorfreporter bin... :D Die fotografische Arbeit für Jetzt gibt's Beef! findet meist auch an Wochenenden statt und unter der Woche erledige ich meistens Dinge, die ihr gar nicht mitbekommt. Organisatorisches, Shootingplanungen, langweiligen Bürokram oder auch Weiterbildungen. Beispielsweise hab ich dieses Jahr zwei sehr interessante VHS-Kurse besucht und seit über einem Jahr mache ich einen Studienkurs, bei dem ich auch viele Dinge lernen konnte. Mit dem werde ich übrigens Ende Juli endlich fertig, wuhu!

Ich bin euch deshalb sehr dankbar, dass ihr geduldig mit mir seid. Es ist für mich nicht möglich jeden Tag neue, ausdrucksstarke Konzeptbilder mit außergewöhnlichen Sets oder wahnsinnigen Ideen dahinter zu zeigen, da viel Arbeit hinter diesen einzelnen Bildern steckt. Es gab schon Shootings mit 3 - 4 Stunden Vorbereitungszeit, bei denen am Ende nur ein brauchbares Bild herauskam bzw. auch herauskommen sollte. Viele Menschen vergessen leider oft wie viel Arbeit hinter manchen Dingen wirklich steckt. In der Regel dauert es schon bis man eine Idee überhaupt ausgearbeitet hat, dann muss ich einiges an Requisiten herstellen, borgen oder kaufen, mir Gedanken über die Lichtsetzung machen, ein passendes Model finden und dann kommt natürlich noch der Setaufbau und das Shooting selber. Diese ganze Planung und Umsetzung kostet alles sehr viel Zeit und auch Liebe. Denn wie Fließbandarbeit funktioniert das leider oder auch zum Glück nicht. Bei vielen Konzeptbildern steckt auch noch einiges an Nachbearbeitungszeit dahinter. Zwar gebe ich mir grundsätzlich Mühe, so wenig wie möglich mit Photoshop zu machen, aber Sachen wie Beauty-Retusche, Licht- und Farbanpassung gehören immer mit dazu, wenn man eine bestimmte Stimmung in einem Bild erzeugen möchte.

Ich kann euch auch nicht immer alle Kundenbilder zeigen, weil das immer ganz vom Kunden abhängig ist.

Mein Plan ist daher, euch in Zukunft mehr Einblick hinter die Kulissen zu geben. Beispielsweise soll es in naher Zukunft noch ein Follow-me-around im neuen Studio geben.

Und noch etwas: Ich hab nicht vor demnächst oder auch irgendwann aufzuhören Menschen zu fotografieren. Genauso werde ich nie damit aufhören, meine wirren Gedanken in Bilder zu verwandeln. Es wird immer neues geben. Nur manchmal braucht das ein bisschen Zeit. Natürlich wäre es mir lieber jeden Tag eine neue Idee umsetzen zu können und den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als zu fotografieren, basteln und retuschieren. Aber das funktioniert zum jetzigen Zeitpunkt leider einfach noch nicht. Und wer hat schon den Luxus, den ganzen Tag zu tun, was man liebt? Leider nur sehr wenige Menschen. Auch wenn ich euch zeitweise auch mal nur an Naturbildern oder Ähnlichem teilhaben lassen kann, die nächste abgefahrene Arbeit kommt bestimmt.

12 Februar 2015

Wunschträume auf der Zielgeraden


Jeder hat irgendwelche Wünsche, angefangen mit einem Donut, über eine Jeans, bis hin zum eigenen Traumhaus.

Ich denke, dass man sich die meisten Ziele mit genug Ehrgeiz und Anstrengung selbst erfüllen kann. Für andere braucht man eine kleine (oder auch manchmal große) Portion Glück und leider auch oft Vitamin B und dann gibt es noch jene Wunschträume, die zu schön sind um wahr zu sein und das bleiben sie meistens auch. Einer meiner Wunschträume ist eine 1960er Corvette in knallrot. Ich weiß, dass ich das Auto niemals besitzen werde, weil ich mit dem Geld weitaus mehr meiner Wünsche erfüllen könnte und ich mich andererseits nicht fahren trauen würde aus Angst in einen Unfall verwickelt zu werden oder beim Ausparken irgendwo anzuecken. Aber ich schätze mit solchen Wunschträumen, die diese auch bleiben, kann man ganz gut leben.

Das größte Problem an uns Menschen ist, dass wir alle kleine "Ich-wär-so-gern's" sind. Wir sitzen auf unserem Sofa und denken über unsere Träume nach, aber in zu vielen Fällen bleibt es auch dabei. Wenn man einfach aufstehen würde, nach Stellen für seinen Traumjob suchen und anschließend Bewerbungen schreiben würde, ja dann bräuchte man nur noch diese kleine Portion Glück für ein Vorstellungsgespräch. Andererseits ist es manchmal nicht so einfach; aber irgendwo kann man immer anfangen, man muss nur das kleine Ende in dem verwickelten Knäuel finden und ihm folgen.

Versteht mich nicht falsch, ich gehör (zu) oft auch zu diesen "Ich-wär-so-gern's", aber bei den wirklich wichtigen Dingen, koch ich mir nen Kaffee, schalt nen guten Song an und ziehe los um nach meinen Träumen zu greifen, sie fest zu packen und in Ketten zu legen, damit die Scheißdinger nie wieder abhauen können!

Meine Träume und Ziele fangen auch bei Dingen wie Sushi essen gehen an aber ein paar Ziele hab ich mir höher gesteckt, denn wie heißt es so schön: wenn dir deine Träume keine Angst machen, sind sie nicht groß genug.

Klar, ein Donut ist schnell gekauft, aber manche Dinge benötigen auch Zeit um zu wachsen und zu gedeihen bis man sie ernten kann.

Ich möchte aus Jetztgibt'sBeef etwas machen, was Menschen Freude bereitet und in Erinerung bleibt, das ist mein größter Wunsch. Es gibt so viele Arschlöcher auf der Welt, da möcht ich wenigstens eine von den Guten sein. Ich will viele fremde Länder und Orte bereisen, Dinge ausprobieren, Kultur und das Leben erleben, Menschen begegnen und alles auf meinem CMOS-Sensor festhalten. Ich will Kunst erschaffen und Künstlern begegnen. Ich möchte eine Vernisage halten, mit vielen interessanten Menschen über Fotografie reden und dabei Sekt trinken. Und schlussendlich will ich eines Tages, wenn die Zeit reif ist und mich mein Schicksal belohnt, als Vollzeitfotografin arbeiten.

Aber für's Erste bin ich morgen mit nem Donut zum Frühstück und frischem Kaffee auch ganz glücklich.

28 Dezember 2014

Goodbye 2014!

2014 neigt sich dem Ende zu und ich mache mir wie jedes Jahr Gedanken.
War das Jahr gut? War ich zufrieden mit dem, was ich erreicht habe? Hab ich die Zeit genutzt und gleichermaßen auch genossen?
Ich glaub pauschal davon zu sprechen, dass ein Jahr gut war, ist fast nicht möglich, da es aus so vielen kleinen Momenten besteht, von denen mit Sicherheit viele sehr wundervoll waren. Und diese wundervollen kleinen Momente sind hauptsächlich den Menschen, mit denen wir sie verbringen, zu verdanken. Für mich ist meine Familie das wichtigste auf der Welt. Diese Menschen sollte man niemals vergessen oder zu kurz kommen lassen und ihnen zu jederzeit sagen, wie froh und dankbar man ist, sie zu haben. Leider tut man das viel zu selten. Ich freue mich auf ein neues aufregendes Jahr mit all diesen Menschen und auch mit denen, die ich noch kennen lernen werde.

Wenn ich auf das Jahr 2014 fotografisch zurückblicke, fallen mir drei Dinge ein, die besondere Höhepunkte für mich dargestellt haben und dazu möchte ich euch eine kleine Zusammenfassung schreiben. Was waren eure Höhepunkte? Habt ihr etwas besonderes erlebt oder erreicht? Euch vielleicht ein lang gesetztes Ziel erfüllt?


1. Gewerbeschau in Wörth an der Donau

Anfang des Jahres habe ich von der Stadt Wörth eine Einladung zur Gewerbeschau bekommen. Ich war erstmal ganz schön aus dem Häusschen, denn ich hab mich riesig geehrt gefühlt. Das lag daran, dass ich mit meiner etwas ausgeflippten und "absonderlichen" Art von manchen Leuten nicht ganz ernst genommen werde, speziell Behörden und Menschen mit - Pardon! - einem "Stock im Arsch" tun sich da oft schwer. Diese Einladung hat mir gezeigt, dass es auch anders geht. Die Vorbereitungen haben mich ganz schön aufgefressen, denn ich wollte alles richtig machen aber das gelingt beim ersten öffentlichen Auftritt von egal was NIE. Standplanung, Bilderauswahl, Programm, Stellwände, Dekoration und und und. Ich war monatelang damit beschäftigt alles zu perfektionieren. Aber Hey, perfekt gibt es ja sowieso nicht. Im Juni war es dann soweit. Ich glaub ich konnte mich zwischen den ganzen alt eingesessenen Betrieben und Gewerben, die anwesend waren, ganz gut behaupten und hatte einen Menge Spaß mit ganz vielen entzückenden Menschen, die ich kennen gelernt habe. Die zwei Tage waren mega anstregend und das Wetter hat auch nicht ganz mitgespielt (einmal war es mega heiß und einmal hat es wie aus Eimern geschüttet) aber im Großen und Ganzen würde ich das auf jeden Fall als Erfolg verbuchen. Und das wichtigste: Ich war dabei, hab eine neue Erfahrung gemacht und hatte Spaß. Und das ist viel wichtiger als alles andere. Wer keine Zeit für Spaß findet, hat im Leben verloren.

2. Alice im Wunderland Projekt

Das Jahr über saß ich immer wieder an meinem Masterprojekt, das mir mehr als alles andere am Herzen lag. Alice im Wunderland. Ich hab mich in dieser Geschichte gleichermaßen verloren wie auch wiedergefunden. Manchmal kann man sich als Ausstehender schlecht vorstellen, was alles zu so einem Projekt dazu gehört und es fällt einem schwer nachzuvollziehen, warum es so aufwendig ist. Der größte Brocken des Projekts, die Mad Teaparty ist nun endlich im Kasten. Das war mitunter der schwierigste und anstrengste Teil. Kostüme designen und schneidern, Requisten basteln und ranschaffen, die Planung der Cupcakes, Locationsuche, Termin mit Models und den restlichen Beteiligten finden, Umsetzung, Wetter, an so viele Dinge musste gedacht werden. Das schwierigste war am Ende tatsächlich das Wetter, aber wir hatten an dem einen Tag unendlich viel Glück. Einer der letzten schönen Sommertage. Ein weiteres Problem tat sich auf, als ein Model absprang, nähres dazu könnt ihr in einem früheren Post lesen. Schlussendlich war es ein erfolgreiches Shooting und alle Beteiligten haben ihr Bestes gegeben um mein Projekt zu realisieren. Ich bin sehr froh, dass ich es genau mit den Menschen umsetzen konnte, die letztendlich auch beteilgt waren. Sie haben in ihren Rollen wirklich geglänzt und ich glaube auch, dass es auch euch Freude bereit hat, die fertigen Bilder zu betrachten.

3. Erste Hochzeit

Im Sommer wurde ich von einem sehr netten Mädchen für ihre hoffentlich einzige und meine erste Hochzeit gebucht! Das war eine richtige Premiere für mich und ich war monatelang wirklich aufgeregt deswegen. Man sollte anmerken, dass die Hochzeit erst im Oktober war. Darüber gabs übrigens auch bereits einen Post. Ich bin ja schon ein heimlicher Fan von Happy Ends, Tränen und Emotionen, deshalb hat mich diese Hochzeit wirklich berührt und ich hoffe, dass es nicht meine letzte war. Dieser Tag hat mir auch gezeigt, dass man planen kann so viel man will, wenn es doch anderes kommt, muss man eben flexibel sein. So ging es uns mit dem tatsächlichen After Wedding-Shooting. Uns wurden Fotos bei der eigentlich geplanten Location verwehrt, weshalb wir auf einer Wiese und einem Spielplatz improvisiert haben. Und wisst ihr was? Ich glaube die Bilder hätten gar nicht besser werden können, wenigstens konnten wir dort nämlich machen, was wir wollen ohne auf irgendwelche Leute groß Rücksicht nehmen zu müssen. Ich wünsch euch nochmal alles Gute ihr Zwei, ihr seid ein tolles Paar!

Ein großes Dankeschön an alle Menschen, mit denen ich 2014 verbringen und zusammen arbeiten durfte, an alle Kunden, die mir ihr Vertrauen entgegen gebracht haben und alle Fans, Freunde und die Familie, die mich unterstützen. Ich wünsche euch nur das Allerbeste, viel Glück, Erfolg, Liebe und vor allem Gesundheit im neuen Jahr!

06 September 2014

Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen.

Heute wurde ich mit dem Thema Zuverlässigkeit konfrontiert. Im negativen Sinne. Und weil Höflichkeit, wozu ich Zuverlässigkeit auch zähle, etwas ist, was ich extrem wichtig und auch selbstverständlich finde, muss ich in diesem Fall ganz kurz mal schimpfen um das Ganze sacken zu lassen.

Ich realisiere recht häufig meine freien Projekte auf TFP-Basis und suche dafür immer Models. Morgen soll nach etlichen Schiebungen endlich die Mad Teaparty stattfinden, an der aktiv 9 Leute beteiligt sind. Nun findet mal einen passenden Termin für alle Leute plus angenehmes Wetter.

Eins der Models hat auf keinerlei Kommunikation mehr reagiert. Ich bin wirklich keinem böse wenn man frühzeitig absagt; ja sogar kurzfristig ist es bei außerordentlichen Gründen vertretbar, aber bei keinerlei Kontakt und einfach-so-tun-als-wär-man-nicht-erreichbar brennt mir buchstäblich der Hut.

Das ist kein Verhalten, das man als Erwachsener an den Tag legen sollte. Ich glaub ich habe sowas nicht mal als Kind gemacht, weil ich in meiner Erziehung gelernt habe, höflich zu sein. Fakt ist, mit einem solchen Verhalten wird man ÜBERALL in der Welt anecken und Probleme kriegen, weil niemand mit solchen Leuten arbeiten geschweige denn Zeit verbringen will, und da kann die Person noch so lieb, witzig und nett sein.

Ich musste daraufhin stundenlang herumtelefonieren und alle möglichen Menschen anquatschen zwecks Ersatz (das Kostüm war ja leider maßgeschneidert!!!), meine ganze Planung hat sich nach hinten verzogen und mein gefundener Ersatz musste sich noch heute die Haare nachfärben. Stress der nicht sein müsste, aufgrund einer einzigen unzuverlässigen Person.

Ich möchte mich gar nicht weiter aufregen, weil ich was das angeht, mich angemessen und erwachsen verhalten möchte. Außerdem werden wir morgen auch ohne das Model ein tolles Shooting und jede Menge Spaß haben.

Ich hoffe, dass von euch niemanden so etwas passiert und ihr nur mit Leuten arbeitet und zu tun habt, auf die ihr euch verlassen könnt. Euch allen eine gute Nacht und einen wunderschönen Sonntag! ♥